Erstellt am 19. September 2012, 00:00

Aufsteiger in Not. Fußball / Die Aufsteiger SV Antau und SC Lockenhaus sind scheinbar noch nicht ganz in der 2. Liga angekommen.

Von Alfred Wagentristl

Der als Vizemeister der 1. Klasse Mitte aufgestiegene SV Antau trägt nach knapp einem Viertel der Meisterschaft die Rote Laterne. Auch dem als Meister aufgestiegenen SC Lockenhaus geht es nicht viel besser, der Klub rangiert mit nur fünf Punkten Vorsprung auf den SVA auf dem drittvorletzten Platz. Wurde die Liga unterschätzt? Antaus Obmann-Stellvertreter Max Hergovits: „Dass es schwer werden wird, war schon klar und es ist im Moment ebenso schwer, eine Erklärung zu finden.“ SV-Präsident Ernst Bucsich hat eine: „Wir wussten, dass wir nur mit einem starken Kollektiv, mit unbändigem Kampf und Zusammenhalt in dieser Liga bestehen können. Das ist im Moment nicht der Fall. Man hat zu oft den Eindruck, dass nicht alle wirklich alles geben – wenn sich das nicht schleunigst ändert, ist der Wiederabstieg leider fix vorprogrammiert.“

Neue Spieler sind noch kein Thema 

An den Fans liegt es definitiv nicht. Auch zuletzt, beim 1:4 in Zemendorf, waren wieder gut 130 Fans mit von der Partie, doch richtig mitreißen ließen sich die Spieler nicht.

Lockenhaus-Trainer Gerhard Pichler klagt ein ähnliches Leid: „Das ist im Moment nicht ligatauglich – wenn wir so spielen, sind wir schnell wieder unten. Defensiv sind wir katastrophal. Es fehlt derzeit vor allem am Zweikampfverhalten. Wenn auch noch ein Spieler wie Stefan Pürrer ausfällt, der auch einmal dazwischenfährt, dann kann unsere Buberl-Partie gar nicht mehr dagegenhalten. Außerdem wird es mittlerweile schon zum Kopfproblem und es entsteht die Angst, Bälle zu fordern.“ Nachsatz: „Zu allem Überdruss bringen wir auch vorne nichts rein. Aber das ist nun mal so, wenn es nicht läuft.“