Erstellt am 30. Juli 2014, 09:22

von Michael Weller

Aufstiegsverhandlungen: Ende der Frist naht. Mit 31. Juli müssen die Fürstenfeld Panthers Stellung zu ihrem Budgetloch beziehen – dann sind die Rocks am Zug.

 |  NOEN, Wodicka
Wie schon in der Vorwoche berichtet, läuft gegen den Bundesligisten Fürstenfeld ein Konkursverfahren. Sollten die Panthers bis Donnerstag keinen Nachweis zur Tilgung ihrer Schulden vorlegen, droht ihnen der Lizenzverlust und damit der Abstieg aus der 1. Basketball-Bundesliga.

In diesem Fall wären die Mattersburg Rocks die ersten Kandidaten, die nachrücken könnten. Als Zweite im Relegationsturnier um den Aufstieg haben sie das Vorrecht vor den Chin Min Dragons St. Pölten. Voraussetzung dafür ist der Erhalt der Lizenz, die an diverse Bedingungen gebunden ist. So muss das notwendige Budged von 70.000 Euro Mehrkosten aufgebracht werden und auch infrastrukturell müssten die Rocks aufstocken.

„Unabhängig von der Aufstiegsfrage ziehen wir unsere Arbeit durch. Somit sind wir auf alle Eventualitäten vorbereitet.“
Obmann Andi Gschiel über die Verhandlungen zum Aufstieg

„Wir hatten in der Vorwoche Besuch von einem Vertreter aus der ABL, der sich unsere Halle ganz genau angesehen hat“, erzählte Rocks-Obmann Andreas Gschiel im BVZ-Gespräch, „es ging darum, welche Veränderungen wir für den Fall eines Aufstiegs durchführen müssten.“ Fix ist, dass die Anzeigentafel nicht den erforderlichen Standards der 1. Bundesliga genügt.

„Wir müssen jetzt einmal den Bericht des Verbands abwarten“, so Gschiel, „dann sehen wir, welche Variante wir benötigen würden.“ Im besten Fall reicht ein Software-Update für die Anzeige, im schlimmsten Fall müsste die gesamte Anlage erneuert werden.

„Unabhängig von der Aufstiegsfrage ziehen wir unsere Arbeit durch“, meinte der Ober-Rocker, „wir sind bereits am Planen des Kaders, der Organisation und vielem mehr. Den Rest sehen wir dann in den nächsten Tagen.“