Erstellt am 11. Februar 2015, 05:44

von Christopher Ivanschitz

Knapper Heimsieg der Coffin-Truppe. 2. Bundesliga / Die Mattersburg Rocks feierten gegen die Piraten aus Klagenfurt einen 67:63-Erfolg und hielten somit den Anschluss.

Michael Mach und die Rocks blieben zu Hause siegreich.  |  NOEN, zVg
In der 17. Runde der 2. Basketball Bundesliga trafen die Hausherren aus Mattersburg auf die Wörthersee Piraten und ließen die Punkte zu Hause im Burgenland. Ein tolles zweites Viertel sorgte dabei für die Basis zum 67:63-Erfolg des Meisters.

Zunächst gab die Coffin-Truppe den Ton an, nach einem Drei-Punkte-Spiel hieß es bereits 12:3 für den BKM. Die Gäste fanden offensiv kaum ins Spiel, hatten mit der aggressiven Verteidigung der Rocks zu kämpfen und quälten sich zu zählbaren Resultaten. Erst Christof Gspandl ließ die Piraten mit seinem Dreier zum 19:23 in der Partie ankommen.

Im bereits angesprochenen zweiten Quarter sollte es für die Hausherren rund laufen, während der Korb auf der anderen Seite wie vernagelt schien. So wuchs der Vorsprung laufend an und nahm aus Piraten-Sicht mit einer Differenz von 17 Zählern unangenehme Ausmaße an – Halbzeitstand 39:22 für die Rocks.

Nach Pause flachte Niveau etwas ab

Nach dem Pausentee flachte das Niveau der Partie etwas ab, Ballverluste und Fouls standen plötzlich an der Tagesordnung. Dennoch gelang es den Kärntnern, in kleinen Schüben den Rückstand zu verkürzen. Nach einem Dreier von Christian Erschen hieß es prompt nur mehr 34:44. Die Rocker ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, agierten weiterhin routiniert und stellten mit einem 5:0-Lauf die klaren Verhältnisse wieder her.

Zu Beginn des letzten Viertels sorgten zwei wichtige Dreier seitens der Gäste dafür, dass auf einmal wieder Feuer in die Partie kam. Diese kämpften sich sogar bis auf einen Zähler heran, wurden letztendlich für eine kämpferisch starke Leistung allerdings nicht belohnt. Kapitän Stefan Ulreich ließ einmal mehr seine Klasse durchblitzen und besiegelte mit wichtigen Punkten von der Freiwurflinie das Schicksal der Piraten.

„Es ist sich noch einmal ausgegangen, aber wir haben eine hohe Führung leichtfertig verspielt“, schilderte uns Rocks-Coach Mike Coffin. Dragan Sliskovic, Trainer der Wörthersee Piraten, ist mit dem Ergebnis seiner Truppe natürlich nicht zufrieden, fand jedoch auch positive Worte: „Unsere kämpferische Leistung ist am Ende nicht belohnt worden“, so Sliskovic.