Erstellt am 14. Januar 2015, 10:29

von Christopher Ivanschitz

Siegesserie gerissen. Nach acht Erfolgen en suite mussten die Rocks bei den Villach Raiders eine bittere Niederlage einstecken.

Corey Hallett (l.) und die Rocks verpatzten den Rückrundenauftakt in Villach.  |  NOEN, zVg

Vor der Weihnachtspause konnte der Meister aus Mattersburg mit guten Leistungen überzeugen und fuhr acht Siege en suite ein. Nach der Niederlage im Flyer alarm-Cup ging es am vergangenen Sonntag in der zweiten Bundesliga bei den Villach Raiders weiter. Nachdem man sich auch in Kärnten geschlagen geben musste und somit eine lange Serie beendet wurde, darf man von einem Fehlstart ins neue Jahr sprechen. Außerdem gab man auch die Tabellenführung an die Chin Min Dragons St. Pölten ab. Beim BKM war Neuzugang Adnan Bejtic erstmals mit von der Partie, Wolfgang Träger stand hingegen nicht zur Verfügung.

Villach kontrollierte gleich zu Beginn das Spiel und sicherte sich im ersten Quarter ein 24:17. Im zweiten Durchgang kamen die Burgenländer besser in die Gänge und ließen Dank starker Verteidigungsleistung nur elf Punkte des Gegners zu. Somit gingen die Mattersburger mit einem 37:35 in die Halbzeit.

"So kann man auch nicht gewinnen"

Nach dem Pausentee agierten beide Teams auf Augenhöhe, wobei die Zuseher eine äußerst körperbetonte Partie geboten bekamen und sich keine Mannschaft absetzen konnte. Zwei Minuten vor dem Ende legten die Hausherren noch einmal einen Gang zu und entschieden in dieser Phase schließlich die Partie. Mit einem 6:0-Run konnte sich Villach doch noch absetzen, gab diese Führung nicht mehr aus der Hand und feierte letztendlich einen verdienten 77:63-Erfolg gegen den Triple-Meister aus dem Burgenland.

„Die Kärntner sind verdient als Sieger vom Platz gegangen. Wir haben den Kampf über weite Strecken nicht angenommen und so kann man dann auch nicht gewinnen“, brachte es Rocks-Coach Mike Coffin auf den Punkt.

Legende Joey Vikery wurde verabschiedet

In der Halbzeit wurde die kanadische Rocks-Legende Joey Vickery gemeinsam mit Gründungsmitglied Hari Gschiel verabschiedet. Beide errangen damals mit den Mattersburgern den Three-Peat in der 2. Bundesliga und spielten sich somit in die Herzen der Fans. Während Gschiel weiterhin im Vorstand tätig ist, zieht Vikery in seiner Heimat die Fäden und leitet dort eine sehr erfolgreiche Basketball-Akademie.