Erstellt am 12. November 2014, 14:33

Petutschnig: „Analyse steht an“. Der Bad Sauerbrunner Beachvolleyballer Lorenz Petutschnig beendete mit Partner Tobias Winter die alte Saison und startet bereits in zwei Wochen in die neue Vorbereitung.

Beachvolleyball-Asse: Der Bad Sauerbrunner Lorenz Petutschnig (li.) und sein niederösterreichsicher Partner Tobias Winter (re.) aus Aschbach (Bezirk Amstetten).  |  NOEN, zVg

Der Bad Sauerbrunner Lorenz Petutschnig und sein Teampartner Tobias Winter aus Niederösterreich (Aschbach im Bezirk Amstetten) haben die Saison 2014 beendet und blicken positiv darauf zurück.

Zwei Turniersiege auf europäischer Ebene

„Wir bilanzieren zufrieden, weil wir unsere Ziele – die Etablierung auf der World Tour und die Teilnahme beim Grand Slam in Klagenfurt – erreicht haben. Außerdem konnten wir die Saison als Nummer drei in Österreich abschließen und den Abstand zum Team Huber/Seidl, das Nummer zwei in Österreich ist, verringern“, so Petutschnig.

Ereignislos war die Saison definitiv nicht: Neunter Platz bei der Europameisterschaft in Cagliari als jüngstes Team im Teilnehmerfeld, die zwei Turniersiege auf europäischer Ebene, zwei Top Ten-Ergebnisse auf der World Tour sowie der Vizestaatsmeistertitel.

Und dennoch: Restlos glücklich ist Petutschnig nicht. „Wir sind mit dem Abschneiden bei den Jugendturnieren (Anm.: Achter Platz bei der U22-EM und neunter Platz bei der U23-WM) unzufrieden“, so der Bad Sauerbrunner.

Der Favoritenrolle nicht gerecht geworden

Petutschnig hält nämlich fest: „Bei der EM und bei der WM haben wir zu den Top-Favoriten gehört, konnten dieser Favoritenrolle aber nicht gerecht werden. Das ärgert uns sehr. Jetzt steht die Saisonanalyse an.“

Auch das Arbeiten an den Defiziten steht auf dem Programm des 21-Jährigen. Petutschnig: „Ich muss vor allem an meiner Athletik arbeiten und den Schwerpunkt in der Vorbereitung, die in zwei Wochen beginnt, ganz stark auf diesen Bereich legen.“

Auch 2015 stehen nämlich einige Highlights auf dem Kalender –  etwa die Heim-Europameisterschaft in Klagenfurt, die Weltmeisterschaft in Holland oder die beginnende Olympia-Qualifikation. „Die Heim-EM hat für uns auf alle Fälle oberste Priorität. Dafür wollen wir uns qualifizieren und einen Top Ten-Platz erreichen“, so Lorenz Petutschnig.

Auch unsere Schwesternseite NÖN.at berichtete über das Duo: