Erstellt am 02. Juli 2014, 06:31

von Michael Weller

„Besser gelaufen, als ich erwartet habe“. Michael Stocker vom SC Neudörfl konnte auf seinem „Angsthang“ den vierten Platz im Riesentorlauf erobern.

Zufrieden. Michael Stocker hat sein Minimalziel in Marbach erreicht und wichtige Punkte mitgenommen. Foto: privat  |  NOEN, privat
Marbach in der Schweiz ist nicht gerade das Lieblingsrennen von Grasski-Ass Michael Stocker. Im Gegenteil, der Hang liegt dem Fahrer vom SC Neudörfl überhaupt nicht, ist für ihn der Schlimmste im gesamten Weltcup-Zirkus.

„Ich weiß auch nicht so genau, warum das so ist“, meinte Stocker im BVZ-Gespräch, „er ist nicht um so vieles schwieriger als andere Pisten. Aber technisch kann ich auf ihm einfach nicht gewinnen, das war schon immer so.“

Die ersten sechs im Super-G ganz dicht beisammen

Trotz der Probleme meisterte Stocker die beiden Weltcup-Bewerbe heuer jedoch recht gut. Im Super-G reichte es für den sechsten Platz, im Riesentorlauf schrammte er sogar nur knapp am Podest vorbei.

„Ich bin erleichtert, dass es so gut gelaufen ist“, erzählte der Wiener Neustädter, „mein Ziel war es, hier nicht allzu viele Punkte auf den Führenden zu verlieren. Und das habe ich geschafft.“

Die ersten sechs Fahrer lagen im Super-G so dicht beisammen, dass selbst eine bessere Zeit kaum einen Unterschied gemacht hätte. „Ich lag sieben Zehntel hinter dem Führenden. Wäre ich drei Zehntel schneller gewesen, so wäre ich immer noch Sechster gewesen“, meinte Stocker, „aber ich hätte viel mehr Risiko nehmen müssen und wollte keinen Ausfall riskieren.“

Weiter geht es am Wochenende in St. Kathrein/Steiermark beim FIS-Rennen.