Erstellt am 18. Mai 2011, 00:00

Besuch bei der Austria. TOLLER AUSFLUG /  Forchtensteins U8-Team absolvierte einen „violetten Tag“. Höhepunkt war ein Freundschaftsspiel.

Knapp. Anna Lénárt konnte nach einem hart umkämpften ersten Satz mit 7:5 und 6:1 über Stefanie Stipschitz triumphieren.WELLER  |  NOEN
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VON MARTIN PLATTENSTEINER

Gleich 37 Personen stark war die Truppe Forchtensteiner, die in der Vorwoche mit einem Bus die Reise zum Verteilerkreis nach Wien-Favoriten antrat. Elf Kicker, acht Mini-Fans und 18 erwachsene Begleitpersonen waren „on the road“. Denn nicht nur U8-Trainer Peter Friesenbichler, sondern auch zahlreiche Eltern (und natürlich auch schon viele der Youngsters) sind glühende Anhänger der Wiener Austria.

Nach der rund einstündigen Busfahrt wurde zunächst der Fan-Shop im Horr-Stadion gestürmt. Väter, Mütter und Kicker deckten sich dabei mit den verschiedensten Accessoires wie Dressen, Fan-Shirts, Kapperln, Wimpel, Schüsselanhänger und vielem mehr ein. Im Austria-Museum konnten anschließend Pokale und Meisterteller aus vergangenen und aktuellen Zeiten bestaunt werden.

Testspiel am Rasen, wo  sonst die Profis trainieren

Der Höhepunkt des Tages war jedenfalls der sportliche Vergleich der Forchtensteiner Minis mit den Alterskollegen des Bundesligisten. „Meine Burschen sind in ihrer Liga ganz vorne dabei. Da wollte ich ihnen für die zuletzt gezeigten Leistungen ein besonderes Geschenk machen“, erläutert Trainer Peter Friesenbichler die Testpartie gegen die jungen Veilchen.

Klar war, dass man nicht direkt im Horr-Stadion selber spielen durfte. Doch auch der „Zweierplatz“, auf dem die Austria Amateure ihre Heimspiele austragen und auf welchem die Kampfmannschaft mit Zlatko Junuzovic, Roland Linz & Co unter der Regie von Karl Daxbacher ihre alltäglichen Trainingseinheiten bestreitet, war schon etwas Spezielles.

Die Forchtensteiner Minis stürmten im Freundschaftsspiel dann munter drauf los. „Die Jungs sind eben gierig aufs Toreschießen“, erklärte Trainer Friesenbichler. Vernachlässigt wurde dabei natürlich die Defensive. In Summe mussten die Forchtensteiner dann 16 Gegentreffer einstecken, die drei erzielten Tore aber wurden von den mitgereisten Fans so lautstark bejubelt, als hätte man ein Champions-League-Finale gewonnen. „Trotzdem hat den Kindern die Partie unheimlich getaugt“, so Friesenbichler weiter. „Wir haben die Austria zu einem Retourmatch eingeladen. Vielleicht wird ja eines Tages etwas draus.“