Erstellt am 10. September 2014, 10:09

von Alfred Wagentristl

Der etwas andere Hit. Zwischen Marz und Draßburg herrschte in den vergangenen Jahren vor allem aufgrund von Transfers oft dicke Luft.

Marz-Coach Josef Kühbauer glaubt, dass seine Elf überraschen kann.  |  NOEN, BVZ
Es ist nicht das traditionelle Derby, wie es die Nachbarschaftsderbys Draßburg gegen Baumgarten oder Marz gegen Rohrbach bedeuten. Eine Menge Brisanz steckt trotzdem im Duell zwischen Draßburg und Marz, das am Freitag um 19.30 Uhr angepfiffen wird.

Ex-Marzer Cech und Niessler nun in Draßburg

Gleich drei Akteure kickten bereits im gegnerischen Lager: Marz-Goalie Marco Cech versuchte eineinhalb Jahre in Draßburg sein Glück, ehe er zum ASK wechselte und wurde dort relativ rasch die unangefochtene „Nummer eins“.

Scharfschütze Manuel Niessler sagte den Marzern erst im Winter „adieu“, als er nach sechs Jahren den Verein Richtung Draßburg verließ.

„Das mit den Transfers ist mittlerweile kein Problem“

Ein Spieler hat bereits für beide Farben gespielt: Marco Piller. Vergangene Saison bekam er von Draßburg-Coach Ernst Baumeister kaum Spielzeit, deswegen kehrte er wieder nach Marz zurück. Beide Trainer haben aber noch keine Derbystimmung in ihren Kadern vernommen: „Noch kein Derbyflair zu spüren, was nicht ist, kann aber noch werden“, meinte Draßburgs Baumeister.

Sein Trainerkollege, Josef Kühbauer dazu: „Das mit den Transfers ist mittlerweile kein Problem für die Vereine. Das ist ganz einfach das Alltagsgeschäft. Wir wollen gegen Draßburg den ein oder anderen Punkt mitnehmen. Wir müssen das Glück erzwingen. Wenn wir einen guten Tag erwischen, ist bestimmt etwas drinnen.“