Erstellt am 28. September 2016, 09:26

von Alfred Wagentristl

„Ille“ spricht Tacheles. Christian Illedits, Präsident des ASV Draßburg, kündigt im Falle einer weiteren Niederlage Konsequenzen an.

Draßburg-Präsident Christian Illedits und Obmann Paul Knopf (l.) fordern eine klare Steigerung.  |  BVZ

Wenn die Draßburg-Fans auf die Tabelle der BVZ Burgenlandliga blicken, wird wohl Enttäuschung aufkommen. Wäre die Saison nicht erst zu einem Viertel gespielt, müsste man bei dem im Sommer prominent verstärkten Vorjahres-Vierten wohl von Abstiegskampf sprechen. Aktuell liegt das Team von Coach Josef Kühbauer auf Platz zwölf und mit neun Punkten genauso viele Zähler vor Schlusslicht Schattendorf, wie hinter Leader Larndorf II.

Dass die Situation für die Vereinsverantwortlichen mehr als unerwartet kommt, spiegelt sich auch im Statement von Draßburg-Präsident Christian Illedits wider. Nach dem „0:3-Dilemma“ am vergangenen Samstag in Neuberg (siehe Seite 78) meinte der Vereinsboss: „Ich habe auf einem Sportplatz selten so viel Arroganz gesehen. Das war das schlechteste Auftreten unserer Mannschaft im heurigen Jahr. Kein Herz, keine Leidenschaft – ein kollektives Versagen. Ich warte jetzt noch das Nachtragsspiel gegen Eberau ab. Da können alle Beteiligten das Ganze wieder ausmerzen.“ Das Nachtragsspiel, das heute, Mittwoch, gegen den regierenden Meister Eberau um 19.30 Uhr in Kohfidisch (Eberau hat kein Flutlicht am Hauptplatz) angepfiffen wird, könnte demnach für viele Beteiligte ein „Schicksalsspiel“ werden. Illedits: „Ich erwarte mir heute in Kohfidisch nach der beschämenden Leistung, die eine Beleidigung für sämtliche Fans und Funktionäre des ASV Draßburg war, eine entsprechende Reaktion aller Beteiligten. Andernfalls müssen wir logischerweise reagieren und Konsequenzen ziehen.“ Der Präsident ließ wissen: Besagte Konsequenzen können sowohl Spieler, als auch Trainer betreffen.