Update am 29. Juni 2016, 09:02

von Alfred Wagentristl

Nahmhafte Zugänge beim ASV Draßburg. Nach der Top-Saison 2015/16 dürfte der ASV mit den Neuverpflichtungen wohl zum Topfavoriten werden.

Draßburgs Neo-Stürmer Lukas Mössner (r., gegen Bregenz 2005 in der 1. Bundesliga) zerriss schon vor elf Jahren für den SV Mattersburg…  |  NOEN

Der ASV Draßburg, der im Sommer 2011 mit elf Punkten Vorsprung auf den SV Rohrbach überlegener Meister in der 2. Liga Mitte geworden ist und seitdem in der höchsten Liga des Burgenlandes spielt, strebt definitiv nach (noch) Höherem. Die vergangenen fünf Saisonen beendete man zweimal als Sechster, einmal als Vierter, einmal als Fünfter und einmal als Siebenter. Dass der Aufstieg auch Thema ist, daraus macht auch Vereinsboss Christian Illedits keinen Hehl: „Nach dem Aufstiegsverzicht von Eberau im heurigen Jahr wurden wir zwar auch jetzt schon gefragt, ob wir den Gang in die Regionalliga antreten, doch das wäre uns jetzt zu rasch gegangen. Wenn es im nächsten Jahr so kommen sollte, dass wir Meister werden, dann werden wir den Schritt wagen.“

Trainerteam und Kader wurden verstärkt

Die laufenden Umstrukturierungen beim Verein deuten darauf hin, dass man es ernst meint. Anstatt den enttäuschenden Hakan Gevher und Ondrej Ctvrtnicek wurden vom ASK Marz Lukas Grimmer und der ehemalige SVM-Stürmer Lukas Mössner vom FAC verpflichtet. Mössner spielte die letzten elf Jahre immer als Profi. Dass Spielmacher Andreas Walzer langzeitverletzt ausfällt, wurde mit dem aus Marz stammenden, regierenden Torschützenkönig Patrick Derdak vom ASK Horitschon vermutlich kompensiert. Mit Manuel Takacs wurde dazu auch noch das Trainerteam erweitert.