Erstellt am 22. April 2015, 08:30

von Alfred Wagentristl

Vasik: "Ich bin außer mir!". Nach sieben Gelben und einer Gelb-Roten Karte gegen den SV Forchtenstein platzte Obmann Rudi Vasik der Kragen.

Rudolf Vasik, Obmann des SV Forchtenstein.  |  NOEN, zVg

Es war ein sehr wichtiges Spiel für beide Teams und das torlose Remis hilft in erster Linie wohl der Konkurrenz im Kampf um den Ligaerhalt: Der SV Forchtenstein empfing am Samstag den FC Deutschkreutz und hatte vor dem Spiel von einem Pflichtsieg gesprochen, letztlich gab es für beide (abstiegsgefährdeten) Teams ein „Pünktchen“. Es war kein typisches 0:0, sondern eines jener Sorte, bei dem die rund 150 Zuschauer viele rassige Zweikämpfe zu sehen bekamen und dazu noch viele, viele Verwarnungen.

Bis auf das eigentliche „Salz in der Suppe“ nämlich die Tore, war alles dabei. Liest man die Match-Statistik, fällt auf, dass zwei Gelb-Verwarnungen für Deutschkreutz-Spieler ganzen sieben für die Heimischen gezeigt wurden. Dazu noch einen Platzverweis für Ex-Profi Ronny Spuller und Anzeigen gegen drei führende Funktionäre des SV Forchtenstein.

Hört sich nach offensichtlich viel Emotion im Spiel an. „Ganz und gar nicht“, antwortet SVF-Obmann Rudi Vasik, „es war eine Partie, die sehr diszipliniert ablief. Schiedsrichter Manuel Gregorits hat diesmal mit Sicherheit nicht seinen besten Tag erwischt. Neben den Anzeigen, den sieben Gelben Karten und dem Ausschluss gegen uns, hat er uns auch ein reguläres Tor aberkannt. Es waren wirklich glasklare, und in unserer Situation umso ärgerlichere Fehlentscheidungen dabei. Ich bin wirklich außer mir.“

"Lasse mich nicht beleidigen"

Schiedsrichter Gregorits zu den Vorwürfen: „Ich finde es traurig, dass jetzt alles auf den Schiedsrichter abgewälzt wird. Forchtenstein hatte vier glasklare Chancen und die nicht genutzt, da könnte man auch ansetzen. Dass die Funktionäre angezeigt wurden, ist hoffentlich nachvollziehbar: Ich lasse mich nicht von den Verantwortlichen beleidigen.“