Erstellt am 13. März 2013, 00:00

Cup-Aus für Marz. Außenseitersieg / Marz flog gegen Zweitligist Jois aus dem Bewerb. Im Elfmeterschießen war für den BVZ Burgenlandligist Endstation: 5:6.

Von Manuel Takacs

FUSSBALL / Es ist eine alte Weisheit im Sport: „Ein Pokalspiel hat eigene Gesetze.“ Es ist ein Wettbewerb, in dem auch die kleinen Klubs zu Großen werden können. Nachdem Fast-Zweitligameister SV Forchtenstein bereits in der Vorwoche an Neufeld scheiterte, erwischte es nun auch die BVZ Burgenlandliga-Kicker des ASK Marz bei ihrem Auftritt in Jois.

Nach 90 Minuten stand es 2:2 und es musste das Elfmeterschießen entscheiden. Ivan Buchel und Patrick Floiger hatten ihr Visier an diesem Tag schlecht eingestellt und vergaben die Elfmeter. Als Marz-Keeper Thomas Ofner den letzten entscheidenden Elfmeter parierte, ließ der Schiedsrichter diesen wiederholen, da sich der Schlussmann zu früh bewegt haben soll. Den neuerlichen Elfmeter verwandelte der Zweitligist zum Aufstieg.

Trainer gab mehreren  Spielern eine Chance

„Das Ausscheiden aus dem Pokalbewerb ist für uns absolut kein Beinbruch. Das stört mich weniger. Mehr ärgert mich das Auftreten, wie das Aus zustande gekommen ist“, meinte Trainer Josef Kühbauer und fügte hinzu: „Immer wieder höre ich, dass Spieler in der BVZ Burgenlandliga spielen wollen. Aber dann müssen sie es auch zeigen und beweisen, dass sie dazu in der Lage sind.“

Gegenüber dem Meisterschaftssieg gegen Güssing zwei Tage zuvor veränderte Trainer Kühbauer seine Mannschaft an sechs Positionen. Lediglich Freddy Schiffer, Michael Dusek, Michal Kozak, Manuel Niessler und Patrick Floiger waren vom Stamm mit dabei. Mit Thomas Ofner, Can Uygun, Jan Teubl, David Häusler, Lukas Grimmer und Chris Hösel erhielten insgesamt sechs Youngsters ihre Chance. „Aber nicht nur die Jungen, sondern auch von den Routiniers hätte mehr kommen müssen“, sagte Kühbauer.