Erstellt am 09. Oktober 2013, 03:04

Das Urteil: 15 Spiele. 2. Liga Mitte / Nach wochenlangen Spekulationen sprach der ÖFB jetzt ein Urteil im Fall von SV Draßmarkt-Spieler Mario Majstorovic.

Draßmarkt-Kicker Mario Majstorovic wurde suspendiert. Foto: Gansrigler  |  NOEN, Gansrigler
Von Christian Pöltl

FUSSBALL / 15 Spiele Sperre lautet nun das Strafausmaß, das der ÖFB in der Causa Mario Majstorovic fällte. Da die Sperre ab dem Bekanntwerden der Suspendierung erfolgte, müsste der Ex-Profi nun noch zwölf Spiele absitzen.

Straf- und Meldeausschuss sprach Strafe aus

„Für mich vom Verband verantwortungslos, weil es unfair gegenüber dem Verein ist. Man ließ Draßmarkt in der Vorbereitung mit Majstorovic planen, um ihn dann aus dem Verkehr zu ziehen“, empfindet Neo-Trainer Peter Herglotz Unverständnis über die Strafe.

Ex-Profi Majstorovic steht bekanntlich unter Verdacht der Spielmanipulation in der Bundesliga-Saison 2009. Er hat dazu auch ein Teilgeständnis abgelegt – das Verfahren läuft. Der Straf- und Meldeausschuss des BFV sprach nach Erhalt der Unterlagen eine Suspendierung aus.

„Herz und Einsatz stimmen optimistisch“

Sein aktueller Verein Draßmarkt hat daraufhin Berufung eingelegt, und somit ging der Ball weiter an den ÖFB, wo in der vergangenen Woche die Sperre mit 15 Spielen bestätigt wurde. Planen wird man beim nunmehrigen Tabellenschlusslicht in weiterer Zukunft nicht mehr mit dem Ex-Austrianer.

„Zwölf Spiele sind eine zu lange Zeit. Das können wir uns in unserer Situation nicht leisten“, fordert Herglotz für die Winterübertrittszeit dezidiert Verstärkungen, insbesondere da auch Stürmer Peter Szücs weiterhin an den Folgeschäden seines Seitenbandrisses der Frühjahrssaison laboriert.

„Da war es von meinem Vorgänger hochgradig verantwortungslos, Szücz trotz gerissenen Seitenbandes spielen zu lassen“, ist es für Herglotz nicht nachvollziehbar. „Herz und Einsatz der Spieler stimmen mich zwar optimistisch. Nachrüsten müssen wir allerdings dennoch“, fordert der Trainer neue Führungsspieler für den SVD.