Erstellt am 05. August 2015, 09:17

von Alfred Wagentristl

"Die Konkurrenz ist natürlich groß hier". Arnold Ernst wechselte von Sigleß eine Liga höher nach Sankt Margarethen und zieht Zwischenbilanz.

Arnold Ernst hat zum Saisonauftakt nicht zuletzt wegen fehlender Trainingseinheiten auf der Bank Platz nehmen müssen.  |  NOEN, zVg

Fußball-Akademie-Absolvent Arnold Ernst war wohl einer der hauptverantwortlichen Spieler des SV Sigleß, dass in der Vorsaison der Meisterteller in der 2. Liga Mitte gestemmt werden konnte. Nachdem aber sein Stammverein aus den bekannten Gründen nicht in die höchste Liga des Landes aufsteigen durfte (die BVZ berichtete ausführlich, dass die Platzgröße nicht den Anforderungen für die BVZ Burgenlandliga entspricht), wechselte „Arnie“, wie ihn seine Freunde gerne nennen, zu Sankt Margarethen. Der lauf- und technisch starke Mittelfeldspieler aus Sigleß fühlt sich wohl bei der von Gerhard Gmasz betreuten Truppe: „Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut. Wir hatten eine starke Vorbereitung mit dem Highlight gegen die Wiener Austria, das vor rund 2200 Fans knapp mit 2:3 verloren wurde.“

Ernst:„Ein Stammplatz ist das erklärte Ziel"

Im ersten Meisterschaftsspiel dieser Saison, am vergangenen Freitag gegen den ASV Draßburg, musste der Sohn von Sigleß-Obmann Arnold Ernst senior vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen, ehe er in der 40. Minute für den ehemaligen Mattersburg Amateur Markus Ehrenhöfer eingewechselt wurde. Die Rolle des Jokers ist der talentierte 20-Jährige aus seiner bisherigen Karriere absolut nicht gewohnt, wie geht er damit um? „Die Konkurrenz ist natürlich groß in Sankt Margarethen und nachdem ich in der Vorbereitung aufgrund meiner Sprunggelenksverletzung doch Trainingseinheiten versäumt habe, ist es natürlich wenig verwunderlich, dass ich vorerst auf der Bank Platz nehmen muss“, sieht der Allrounder die Situation selbstkritisch. Auch Sankt Margarethen-Trainer Gerhard Gmasz weiß, was er an Ernst hat: „Arnie ist nicht nur aufgrund seiner guten Einstellung wertvoll für unseren Kader, sondern auch weil er einige Positionen bekleiden kann.“