Erstellt am 21. Oktober 2010, 13:59

Die Marzer zeigten mit einem Heimsieg auf. SOUVERÄN /  Ein Doppelpack von Manuel Niessler sorgte gegen die favorisierten Horitschoner für einensicheren2:0-Sieg.

VON HANNES BÜRGER

MARZ - HORITSCHON 2:0. „Wir haben in der ersten Hälfte sehr gut gespielt und in den zweiten 45 Minuten den Spielstand souverän verwaltet.“, so schilderte Marz‘ Sportlicher Leiter Daniel Schmidl die Partie. Zwar war in den ersten 15 Minuten von beiden Seiten nichts zu sehen, danach kontrollierte Marz das Spiel. Ein Dusek-Freistoß hätte bereits die Führung bedeuten können, der Ball ging aber nur an die Stange. Doch kurze Zeit später war es so weit. Horitschon-Tormann Lehrner konnte einen haltbaren Freistoß von Manuel Niessler aus gut 30 Meter nicht bändigen. Vom ASK Horitschon war bis dahin nichts bis kaum etwas zu sehen. Die Marzer drückten weiter aufs 2:0, das sie auch erzielten. Andrej Gasparik setzte sich auf der rechten Seite durch, passte in die Mitte wo Niessler den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Nach Seitenwechsel warf Horitschon alles nach Vorne und für die Marzer öffneten sich Räume zum Kontern, doch sie ließen die Chancen aus. Am Ende ging der Sieg für Marz in Ordnung, die jetzt punkteglich mit Oberpullendorf auf Platz 14 rangieren.

WINDEN - SCHATTENDORF 2:1. Nach dem 4:0-Sieg letzte Woche war der SVS voll Selbstvertrauen und ging dementsprechend in die Partie. Die Gäste übernahmen sofort das Kommando und spielten sich bis zur Pause gleich drei „Sitzer“ heraus, die aber nicht verwertet wurden. Gleich nach Wiederanpfiff der erste Aufreger: Manuel Barilits wird mit einer elferverdächtigen Foul zu Fall gebracht. Nur zwei Minuten später ließ Phillip Knopf mit einem herrlichen Solo die Verteidigung „alt“ aussehen und erzielte das 1:0. In Minute 63 stand der Unparteiische erneut im Mittelpunkt. Er stellte Torschütze Phillip Knopf vom Platz. Der Zillingtaler im Dress des SVS hatte zwei Fouls innerhalb von zwei Minuten gemacht. Winden übernahm danach das Kommando und kam zum Ausgleich. Acht Minuten vor Schluss gab es, nach Foul am spielfreudigen Edi Stössl, Elfmeter, den Stollberger sicher verwandelte. In der Nachspielzeit wurde auch noch Windens Beck nach Kritik unter die Dusche geschickt. Pressesprecher Harald Pinter vom SVS zum Spiel: „Wir haben guten Fußball gespielt, aber Fehlentscheidungen machen uns das Spiel kaputt.“ Windens Stössl: „Wir haben das Spiel zweite Halbzeit klar beherrscht und verdient gewonnen.“