Erstellt am 24. November 2010, 00:00

 Die Sorgenkinder. BVZ BURGENLANDLIGA /  Die Marzer und die Schattendorfer,

ASK Marz-Trainer Josef Kühbauer wird seine Legionäre ersetzen und so versuchen offensiv an Gefährlichkeit dazuzugewinnen.  |  NOEN
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VON HANNES BÜRGER

Für beide BVZ Burgenlandliga-Teams unseres Bezirkes bietet der Blick auf die Tabelle ein eher ungewohntes Bild. Ganz unten zu sein stand die letzten Jahre nicht auf der Tagesordnung der beiden Traditionsvereine. Sieben beziehungsweise zwölf Zähler aus fünfzehn Spielen sind natürlich deutlich zu wenig, um im Plansoll für das ausgesprochene Ziel „Ligaerhalt“ sein zu können. Dabei haben beide Teams selten einen wirklich rabenschwarzen Tag erwischt. Meist waren die Ergebnisse relativ knapp und ein echtes Debakel stand nicht zu Buche. Das sieht auch Marz‘ Sportlicher Leiter Daniel Schmidl so: „Es waren zwei, drei Spiele dabei, die wir, vom Spielverlauf her, unglücklich verloren haben. Die Punkte könnten wir natürlich in unserer Situation gut brauchen.“

Marz war vorne zu wenig  durchschlagskräftig

Ein kleiner Rückblick auf die Hinrunde: Der Aufsteiger startete recht befriedigend mit drei Unentschieden in Folge, darauf folgten aber auch gleich drei Niederlagen. In der siebten Runde konnte man den ersten Sieg einfahren: 3:2 zu Hause gegen Stinatz. In den restlichen acht Partien setzte es vier Niederlagen für die Kühbauer-Elf, denen nur drei Unentschieden und ein Sieg gegenüberstehen. Schmidl über den bisherigen Saisonverlauf: „Von den Punkten her sind wir rund fünf Punkte hinter unseren Erwartungen und auch Möglichkeiten. Es ist nicht ideal gelaufen, aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Die Punkte, die wir verloren haben, müssen wir im Frühjahr nun eben mehr machen.“

Stürmer-Legionär blieb bis  zuletzt ungefährlich

Kaderveränderungen wird es sehr wohl geben. Aus dem Marz-Lager hört man, dass beide Legionäre ersetzt werden. Vor allem Stürmer Andras Gasparik blieb mit nur drei Treffern in der Hinrunde unter den Erwartungen und es lag auf der Hand, dass er einem anderen „Gstandenen“ Platz machen muss. Dass Mittelfeldspieler Ondrej Mitura, der in der Meistersaison 2009/10 auch schon dabei war, gehen muss, kommt eher überraschend. Marz hat mit Purbach, am meisten Unentschieden geholt - nämlich sechs an der Zahl. Damit ist man immerhin Remiskönig.