Erstellt am 04. Juni 2014, 11:12

Die Meisterchance lebt. Der SC Bad Sauerbrunn machte die Meisterschaft mit seinem 4:2-Heimsieg gegen den ASK Kobersdorf wieder spannend.

Bad Sauerbrunns Philip Knotzer (r., gegen Detre Ivancsics) spielte gegen den ASK Kobersdorf eine starke Partie und trug mit seinem Treffer zur 3:2-Führung auch wesentlich bei, dass das Match noch gedreht werden konnte. Der Abstiegskandidat aus der Landesmitte ging zweimal in Führung, unterlag aber schlussendlich gegen die Kurortler mit 2:4. Nun folgt für Sauerbrunn die Belohnung am Freitag - Titelfavorit Deutschkreutz darf im Mittelburgenland gefordert werden.  |  NOEN, Wagentristl

So souverän die Rolle des FC Deutschkreutz über weite Strecken der Meisterschaft auch war, jetzt sieht es so aus als würde es noch einmal eng für die Mittelburgenländer. Nach der 1:3-Auswärtsniederlage gegen den ASK Hirm und dem gleichzeitigen 4:2-Heimsieg des SC Bad Sauerbrunn gegen den ASK Kobersdorf, lebt die Chance für die Kremser-Elf wieder das Blatt zu wenden. Zwei Runden sind noch zu spielen und übermorgen, Freitag, steht das direkte Duell in Deutschkreutz am Programm. In der letzten Runde ist der SC Bad Sauerbrunn dann in Hirm zu Gast und der FC Deutschkreutz in der Nachbarortschaft beim SV Antau. Ganze 21 Runden führte der FCD die Tabelle an und das wird auch nach dem Spitzenspiel so sein. Ob sie sich die Butter noch einmal vom Brot nehmen lassen?

Die Trainer sind beide sehr zuversichtlich 

„Es ist alles im Lot. Wenn die Leistung gegen Hirm unser Standard wäre, würden wir uns mit Sicherheit strikt gegen einen Aufstieg aussprechen. Die Burschen haben eine sensationelle Saison gespielt und wir sind mächtig stolz auf sie und darauf dieses spannende Finale erleben zu dürfen. Unser Ehrgeiz ist groß genug, den SC zuhause schlagen zu wollen. Halil Djezic, Peter Schadelbauer und David Schlögl werden zurückkehren. Bei David Palko wird es sich nicht ausgehen.“ SC-Coach Heinz Kremser sieht die Situation so: „Wir freuen uns, nochmals ins Spiel gekommen zu sein und wollen diese kleine Chance nützen. Wir fahren mit dem Willen nach Deutschkreutz, dort zu gewinnen. Vielleicht flattern die Nerven dort doch ein wenig. Goran Knezevic und Gabor Bagoly sollten wieder zurückkehren. Auch Erik Ebner möchte diese Woche wieder ins Training einsteigen. Wir werden sehen was rauskommt.“