Erstellt am 09. Januar 2014, 23:59

Draßburg schoss sich warm. Rosalienpokal / Nach einem sehr spannenden Turnierverlauf behielt der ASV Draßburg letztlich die Oberhand und löste das Ticket zum samstägigen BFV-Hallenmasters in Oberwart.

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BVZ Burgenlandligist SV Forchtenstein ist mit dem Rosalienpokal wieder eine Top-Veranstaltung gelungen. „Die Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen. Das Turnier fand auf hohem Niveau statt und es gab Gott sei Dank keine Verletzten“, resümierte Trainer Franz „Peggy“ Fleck, der sich über die endgültig fixierte Teilnahme am BFV-Hallenmasters freute.

Sein Team überließ nichts dem Zufall und löste mit dem dritten Rang das Ticket für Oberwart. „Diese Platzierung war unser Minimalziel, das wurde erreicht.“ Platz drei gelang Flecks Truppe auf spektakuläre Weise: Im letzten und alles entscheidenden Gruppenspiel gegen Parndorfs Amateure lag man bereits 0:4 zurück, ehe Peter Strodl & Co. den Rückstand wieder wettmachten und in Gruppe B Platz zwei hinter Ligakonkurrent Sigleß holte.

Neben dem Veranstalter ließ auch Draßburg nichts anbrennen und ebnete sich mit einem 4:2-Finalerfolg gegen Sigleß den Weg ins Südburgenland. „Wir sind sehr diszipliniert aufgetreten“, betont Trainer Franz Weiss.

Sigleß-Trainer Barisits war sehr zufrieden 

Die Überraschung des Turniers lieferten die Draßburger gleich im ersten Gruppenspiel, als die SVM Amateure durch Tore von Onur Yavuz und Andreas Walzer mit 2:0 besiegt wurden. Das Endspiel gegen Sigleß verlief spannend und es stand lange Zeit 2:2. Angreifer Elmir Hrustanbegovic besorgte mit zwei Treffern den 4:2-Sieg. „Schade, wir hätten uns auch vielleicht noch für Oberwart qualifizieren können. Aber, dass wir das Finale verloren haben, ist kein Problem, weil sich die Jungs sehr gut präsentiert haben. Ich bin mit dem Gezeigten zufrieden“, sagte Sigleß-Trainer Norbert Barisits, der mit Niklas Pleva eine Neuerwerbung einsetzte und insgesamt acht Spieler im Kader hatte.

Enttäuschend verlief der Auftritt der SVM Amateure. Aufgrund der Niederlage gegen Draßburg im Gruppenspiel musste man sich mit Rang drei begnügen. „Natürlich hätten wir uns ein anderes Ergebnis erwartet, aber das Turnier brachte wichtige Erkenntnisse vor dem Hallenmasters. Man sah, dass es das erste Zusammentreffen der Spieler nach Weihnachten war und wir erst mit Fortdauer des Turniers besser in Fahrt gekommen sind. Leider haben wir viele Chancen vergeben“, so Manager Raimund Bachhofer.