Erstellt am 03. November 2010, 00:00

Dreimal Gold nach Muskelfaserriss. JUDO / Der Mattersburger Judoka Holger Hanbauer konnte gleich drei Goldmedaillen nach seiner Verletzung holen.

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VON MICHAEL WELLER

Mehr als nur erleichtert zeigte sich der Mattersburger Polizist Holger Hanbauer nach den Erfolgen der letzten beiden Turniere. Nachdem er sich beim Trainingslager in Faak am See einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen hatte, stand die restliche Saison auf der Kippe.

Erleichterung nach drei  Mal Gold in zwei Turnieren

Seinen ersten Wettkampf nach der Verletzungspause absolvierte Hanbauer bei den ASKÖ Bundesmeisterschaften in der Allgemeinen Klasse in Ternitz (NÖ). „Im ersten Kampf wollte ich testen, ob die Wade wieder voll hält und darum ging ich es etwas vorsichtig an“, so Hanbauer. Trotzdem konnte er seinen Gegner mit zwei „Wazari“-Wertungen vor Ablauf der Zeit bezwingen. Im zweiten Kampf war der Kopf wieder frei, was zu einem Ipponwurf (höchste Wertung) für den Polizisten führte. Die Freude über die Goldmedaille ließ die Schmerzen der letzten Wochen vergessen und wieder Zuversicht für das nächste Turnier schöpfen.

Dieses folgte schon eine Woche später, als Hanbauer mit einigen seiner Kollegen des Polizei-Nationalteams zum internationalen Masters-Turnier nach Linz fuhr. Dieses wurde gleichzeitig als Senioren- Staatsmeisterschaft für die heimischen Teilnehmer gewertet.

In seinem ersten Kampf konnte der Mattersburger bereits nach zehn Sekunden mit einem perfekten Wurfansatz überraschen und Ippon werfen. Im zweiten Kampf dauerte es zwar etwas länger, aber auch dieser ging vorzeitig an den Burgenländer.

Somit sicherte sich Hanbauer nicht nur den internationalen Bewerb, sondern auch den Titel des Staatsmeisters.

Mit einem Ippon-Wurf sicherte sich Hanbauer (weiß) den Sieg in Ternitz.ZVG