Erstellt am 25. November 2015, 09:30

Edi Stössl verlässt den SC Bad Sauerbrunn. 2. Liga Mitte / Den Goalgetter zieht es wieder zurück in seine Heimat nach Steinbrunn. Dort will er helfen den Abstieg zu verhindern. „Es ist der perfekte Zeitpunkt, um wieder heimzukehren“, meint der gebürtige Steinbrunner Edi Stössl.

 |  NOEN, Kevin Kada

"Es ist der perfekte Zeitpunkt, um wieder heimzukehren", meint der gebürtige Steinbrunner Edi Stössl. Der Torjäger, der seit insgesamt dreieinhalb Jahren für die Bad Sauerbrunner aktiv gewesen ist, wechselt nun zurück in die 2. Liga Nord nach Steinbrunn. In dieser Saison lief es beim Ex-SC-Eisenstadt-Spieler, der sich an die Zeit bei den Landeshauptstädtern stets gerne zurückerinnert, aufgrund einiger Verletzungen alles andere als rund und so schaffte er es lediglich auf insgesamt fünf Einsätze. „Es ist heuer leider blöd gelaufen. Ich kann ihm als Trainer aber nur das beste Zeugnis ausstellen“, kommentiert sein nunmehriger Ex-Coach Heinz Kremser den Abgang des ehemaligen Regionalligakickers. Stössls Resümee über sein Engagement in Bad Sauerbrunn: „Ich habe dort viele Freunde gewonnen. Sportlich waren wir sehr erfolgreich. Es war auch toll mitanzusehen, wie die neue Sportarena entsteht.“

Klassenerhalt soll bald fixiert werden

Der Fokus beim Angreifer liegt aber nun auf dem Vorhaben „Klassenerhalt“ mit seinem Neo-Klub. „Ich denke, dass es uns mit harter Arbeit gelingen wird, den Ligaverbleib zu fixieren. Wir wollen mit einer guten Wintervorbereitung die Basis legen“, verrät der Angreifer, der sich freut, in seine Heimat zurückzukehren. Tore von Stössl wird Steinbrunn brauchen. Im Herbst scorte der 2. Liga Nord-Klub nur 18 Tore.

Bad Sauerbrunn will auf den Abgang von Edi Stössl nicht direkt reagieren. Trainer Heinz Kremser meint: „Wenn sich etwas ergibt, dann können wir zuschlagen. Sollte dies nicht der Fall sein, ist es bei uns genauso wie bei anderen Klubs, dass man versucht junge Spieler an Land zu ziehen.“ Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Lockenhaus zur Winterpause. Wer den SC Bad Sauerbrunn kennt, weiß, dass man in der Vorbereitung hart arbeiten wird, um eine Aufholjagd zu starten.