Erstellt am 05. November 2014, 09:34

von Hannes Bürger

Eine Taktik-Rochade ohne Happy End. Draßburg-Coach Ernst Baumeister setzte Ex-Profi Richard Stern in Klingenbach als „Sechser“ ein – der Schachzug ging nicht auf.

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Richard Stern im defensiven Mittelfeld und Elmir Hrustanbegovic als rechter Außenspieler: Das waren die beiden größten Überraschungen in der Aufstellung von Draßburg-Trainer Ernst Baumeister im Spiel gegen Klingenbach.

Stern kam mit neuer Rolle nicht zurecht 

Für Allrounder Hrustanbegovic keine ungewohnte Position, für Rechtsverteidiger Stern allerdings. Der Überraschungseffekt, den Baumeister mit dieser Varianten erzeugen wollte, blieb aus. „Für Elmir ist diese Position kein Neuland, da er dort schon öfters gespielt hat. Er hatte leider – wie viele andere in meinem Team auch – einen rabenschwarzen Tag. Beim Richard kam dann noch zusätzlich zu der schlechten Tagesverfassung hinzu, dass ihm der Part als „Sechser“ allem Anschein nach nicht liegt“, sagte Baumeister nach der Partie.

In der Halbzeit wurde dann umgestellt. Hrustanbegovic und Stern tauschten die Positionen, aber auch diese Variante blieb ohne Erfolg. „Es hat in der Mannschaft einfach an allen Ecken und Enden nicht gepasst. Das war fast schon katastrophal, was wir abgeliefert haben“, so ein enttäuschter Baumeister.

Gudelj nach Sperre wohl wieder in der Startelf 

Ob für Stern in der kommenden Runde gegen Eberau überhaupt ein Platz in der Startelf frei ist, scheint zumindest fraglich: Anto Gudelj wird nach seiner Sperre wohl wieder auf der rechten Außenbahn auflaufen. Knartz ist rechts in der Verteidigung mit seinen hervorragenden Leistungen gesetzt.