Erstellt am 12. Juni 2013, 00:00

„Einfach ein Traum“. Erste Liga / Der Stötteraner Julian Salamon schaffte mit Parndorf den Aufstieg und verlängert nun seinen Vertrag.

Julian Salamon  |  NOEN
Von Manuel Takacs

Nach zwei Tagen Aufstiegsparty regeneriert Julian Salamon derzeit in seinem Heimatort Stöttera. „Es ist einfach unglaublich, was uns gelungen ist. Niemand hatte uns auf der Rechnung. Nicht einmal den Meistertitel in der Regionalliga Ost hat man uns zugetraut. Von daher ist es eine riesengroße Genugtuung, dass wir es jetzt allen gezeigt haben. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Die Feier hat dementsprechend lange angedauert“, freut sich der Stötteraner über den Aufstieg mit seinen Parndorfern in die Erste Liga, der erst in der Winterpause nach einem Kreuzbandriss fit wurde: „Ich möchte mich auch beim Verein bedanken, dass man immer an mich geglaubt hat – auch während der Verletzungspause. Jetzt möchte ich dem Klub das Vertrauen zurückgeben und gefährlichster Parndorfer werden.“

Von 2005 bis 2009 kickte der 22-jährige Offensivspieler in der Fußballakademie der Wiener Austria, ehe es ihn 2010 zum SC Neusiedl in die Regionalliga Ost verschlug. Durch den Abstieg der Nordburgenländer wechselte der Angreifer zum Lokalrivalen.

Beim Vertrag fehlt nur noch die Unterschrift

„Für uns Spieler ist es eine Riesenchance zu zeigen, was wir können. Wir stehen im Blickpunkt. Ziel kann natürlich nur der Klassenerhalt sein, aber mit unserer geilen Truppe bin ich zuversichtlich“, versprüht der Stürmer Vorfreude auf die neue Saison, die mit dem Start der Vorbereitung am 20. Juni beginnt. Sein alter Vertrag läuft in diesem Sommer aus. Die Gespräche über die Verlängerung der Zusammenarbeit verliefen positiv. Die neue Vereinbarung muss der Bruder von Thomas Salamon, der mit dem SV Grödig von der Ersten Liga in die Bundesliga aufstieg, nur noch unterschreiben.

„Das ist nur noch reine Formsache. Wir haben uns über eine weitere Zusammenarbeit geeinigt. Die Unterschrift wird demnächst folgen.“ Natürlich sind die vier Saisonspiele gegen den SV Mattersburg die Highlights der kommenden Saison: „Es hat schon lange keine burgenlandinternen Bundesligaduelle mehr gegeben, auf diese vier Spiele freue ich mich ganz besonders. Mattersburg ist seit einem Jahrzehnt Burgenlands Aushängeschild. Dass ich mit Parndorf nun in der gleichen Liga die Chance habe, freut mich natürlich.“