Erstellt am 28. August 2013, 00:00

„Es hat sich viel getan“. Trainingsauftakt / In wenigen Wochen startet die neue Saison der 2. Basketball-Bundesliga. Die BVZ bat die beiden neuen Verantwortlichen Lukas Hrdlicka und Erwin Mach vorab zum Interview.

Der Wiesener Lukas Hrdlicka (l.) und der Hirmer Erwin Mach sind zukünftig zuständig für die Bundesligamannschaft der Mattersburg Rocks.Rocks  |  NOEN

BVZ: Was hat sich seit dem zweiten Gewinn der Meisterschaft für die Rocks alles verändert?
Erwin Mach: Wir haben die Aufgaben innerhalb des Vereins neu strukturiert. Lukas Hrdlicka und ich sind nun für die Bundesliga-Mannschaft verantwortlich und Andi Gschiel kümmert sich um den Nachwuchs. Unser klarer Fokus liegt weiter auf dem Ausbau des Nachwuchses.

Inwieweit macht sich das erhöhte Engagement im Nachwuchs schon bemerkbar?
Lukas Hrdlicka: Es hat sich viel getan. Wir starten heuer mit Nachwuchsteams in jeder Altersklasse – also von U10 bis U19 – in die Meisterschaft. Vier Trainer rund um Joey Vickery betreuen die Mannschaften und Tamasz Czegledy konzentriert sich auf das Organisatorische.

Können beim Bundesliga-Team die Abgänge von David Geisler, Lukas Pinterits und Spencer Rhynes kompensiert werden?
Mach: Spieler von diesem Format kann man mit unseren Möglichkeiten nur sehr schwer ersetzen. Mit Corey Hallett ist uns ein echter Glücksgriff gelungen. Ich kann aber jetzt schon versprechen, dass in den nächsten Wochen weitere Neuzugänge verkündet werden. Außerdem rückt mit Marco Jaitz ein Talent aus dem Nachwuchs in den Kader auf. Wir werden weiter den burgenländischen Weg gehen.

„Wir haben schon mehr erreicht, als wir
bei der Vereinsgründung erwartet hatten.“

Wie optimistisch gehen Sie demnach in die neue Saison?
Hrdlicka: Wir werden definitiv wieder einen konkurrenzfähigen Kader haben.

Wird es jemals wieder „echten Bundesliga-Basketball“ in Mattersburg geben?
Hrdlicka: Unser klares Ziel ist es, den Nachwuchs zu stärken und einen langfristig, gesunden Verein zu schaffen. Wir haben schon mehr erreicht, als wir bei der Vereinsgründung erwartet hatten. Neben dem wirtschaftlichen Wachstum wird es auch wichtig sein, die Infrastruktur zu verbessern.

Wie stehen die Chancen beim ersten Highlight am 22. September im Cup gegen St. Pölten?
Hrdlicka: Wir werden versuchen, sie so lange wie möglich zu ärgern und im Spiel zu bleiben. Es geht uns um die Show und um den Vergleich mit einem Bundesligisten. Unsere Fans sollen Spaß haben und mit deren Unterstützung ist vieles möglich. Daher hoffen wir auf ein volles Haus. Das benötigen wir auch am 7. September beim Rocktoberfest. Da läuten wir die Saison mit Weißwurst und Bier ein.

Interview: Alfred Wagentristl