Erstellt am 08. Dezember 2010, 00:00

Es ist fix: Attila Kriston verlässt den ASK Hirm. 2. KLASSE MITTE / Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern. Meisteranwärter Hirm muss den Goalgetter ersetzen.

Der Obmannstellvertreter des ASK Hirm, Christian Wöhl (r.), bedauert den Abgang seines Goalgetters, aber: »Wir konnten es nicht verantworten die Forderungen von Attila zu erfüllen. Es nützt nichts, wir werden versuchen ihn zu ersetzen und das Maximum herauszuholen.« Der Ungarn-Legionär wird in der nächsten Saison in der Steiermark die Fußballschuhe schnüren. A. WAGENTRISTL  |  NOEN
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VON DIETER DANK

Nach langem Tauziehen ist es nun fix. Hirms Bomber Attila Kriston wird der Truppe von Josef Wachtfeitl nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Ungar wechselt in die Steiermark zu UFC Stralleg.

Der Ungarn-Bomber wird  in die Steiermark wechseln

Der steirische Oberliga-Klub um Trainer Robert Wenig belegt momentan den zwölften Platz und steckt mitten drin im Abstiegskampf. Kriston soll mit seinen Toren die Offensivkrise ausmerzen. In der abgelaufenen Hinrunde errang Kriston mit stolzen 17 Toren gemeinsam mit Aurel Varga von Kroatisch Geresdorf die Torschützenkrone der 2. Klasse Mitte im Herbstdurchgang. Trainer Sepp Wachtfeitl: „Natürlich schmerzt uns der Abgang von Attila enorm. Wir können nur hoffen, dass wir ihn einigermaßen ersetzen werden.“

Auf der Suche nach einem Nachfolger im Angriff angelten die Vereinsverantwortlichen nach Krisztian Kovacs. Der junge Offensivspieler war zuletzt in St. Martin aktiv. Doch Kovacs und Hirm kamen auf keinen grünen Zweig. Obmannstellvertreter Ernst Wegleitner dazu: „Der Abgang von Kriston schmerzt, aber wir wollten ihm nichts in seine Wege legen. Mit Kovacs konnten wir uns nicht einigen.“

Am Bandenzauber nahm die Wachtfeitl-Elf beim Hallencup von Draßburg teil. Dabei schnitten Stefan Thauer und seine Mitspieler sehr gut ab.

Wegleitner war mit der  Turnierleistung zufrieden

Gegen Neudörfl konnte immerhin ein Sieg eingefahren werden. Im Viertelfinale war dann aber gegen Parndorf Endstation. „Ich bin mit unserer Mannschaft sehr zufrieden, die Spieler kämpften beherzt“, so Wegleitners Resümee.