Erstellt am 20. März 2013, 00:00

Es wird eng für Sigleß. Abstiegsgefahr / Der Aufsteiger legte einen Fehlstart hin. Nach zwei Niederlagen im Frühjahr ist die Abstiegsgefahr groß wie nie.

Von Manuel Takacs

FUSSBALL / Bereits nach der Auftaktniederlage in Klingenbach rutschte Aufsteiger Sigleß auf den ersten Abstiegsplatz zurück. „Wir haben mit drei bis vier Punkten aus den ersten zwei Spielen spekuliert. Dass es dann null Zähler wurden, ist natürlich bitter“, sagt Sigleß-Obmann Arnold Ernst. Nicht zuletzt durch die zwei Winter-Einkäufe Peter Nemeth und Mario Seckel versprach man sich in Sigleß mehr Torgefahr, denn mit 15 erzielten Treffern liegt die Truppe von Cheftrainer Roland Wisak an vorletzter Stelle. „Bislang konnten die Spieler die in ihre Person gesetzten Erwartungen nicht erfüllen“, so Ernst weiter. Die Frage, ob Trainer Roland Wisak zur Diskussion steht, beantwortete der Klubboss mit einem raschen „Nein“.

„Solange der Draht da  ist, mache ich weiter“

„Wir sind in keinem Spiel schlechter als der Gegner, aber bei uns reichen Unkonzentriertheiten aus, die uns komplett aus dem Konzept und in Rückstand bringen“, ärgert sich Coach Wisak, der ein Kämpfer ist und gemeinsam mit der Mannschaft und den Verantwortlichen den Klassenerhalt schaffen will: „Solange ich den Draht zu den Spielern habe, werde ich weitermachen. Das Gefühl, dass das Vertrauen nicht mehr da ist, habe ich nicht. Wir müssen jetzt alle näher zusammenrücken.“

Bereits am Samstag haben Christoph Krenn & Co. die Möglichkeit, für Aufbruchsstimmung zu sorgen. Nicht mit dabei in St. Margarethen wird Neuzugang Mario Seckel sein. Der Offensivspieler kassierte aufgrund einer Tätlichkeit die Rote Karte und muss mit zwei Spielen Sperre rechnen. „Das war eine verdammt dumme Aktion. Das darf ihm einfach nicht passieren“, meint Wisak. Die kommenden Wochen haben es in sich: Sigleß trifft auswärts auf St. Margarethen und Horitschon und empfängt den SC Neusiedl.