Erstellt am 12. Februar 2014, 12:30

von Alfred Wagentristl

„Es wird natürlich immer schwerer“. Judo-Staatsmeisterschaft / Holger Hanbauer belegte in Gmunden in der allgemeinen Klasse Platz neun.

Erstes Training. Holger Hanbauer (r.) trainierte im steirischen Leibnitz mit seinen Polizeikollegen wie Christoph Kronberger, um sich für die ersten Turniere der Saison fit zu machen. Foto: privat  |  NOEN, privat
Von Alfred Wagentristl

JUDO  | Ein stolzes Feld von 78 Kämpfern aus 38 Vereinen ging bei den heurigen Titelkämpfen in den allgemeinen Klassen an den Start. Darunter auch der Mattersburger Holger Hanbauer, der gemeinsam mit 17 weiteren Athleten in der Klasse bis 90 Kilogramm antrat.

Diesmal kein Losglück für Holger Hanbauer

„Nach einem guten Trainingslager in Rauris wollte ich die Meisterschaft das letzte Mal, bevor ich mein 40. Lebensjahr abschließe, mit den Jungen mitkämpfen“, so der Polizist, dem diesmal jedoch kein Losglück beschert war. In der ersten Runde bekam er ein Freilos, da sein Gegner Wattbichler nicht antrat.

Danach folgte der Kampf gegen den Titelverteidiger Reichmann aus Wien, gegen den Hanbauer drei Minuten gut mithalten konnte, ehe er geworfen wurde und damit den Kampf verlor. Auch in seinem letzten Kampf gegen den Vorarlberger Böhler konnte der Mattersburger lange dagegen halten, musste sich dem 20 Jahre jüngeren Gegner aber letztendlich doch geschlagen geben.

Am Schluss reichte es für den neunten Platz für Holger Hanbauer. „Ich bin mit der Meisterschaft nicht unzufrieden, gegen die Jungen wird es immer schwerer“, meinte der Mattersburger nach dem Turnier, „ich bin froh, wenn ich vor meinen wichtigen Tunieren in meiner Altersklasse viele Wettkämpfe habe, um mich damit fit zu machen.“