Erstellt am 21. Dezember 2013, 23:59

Fabian Hoffmann geht eine Liga tiefer. Vereinswechsel / Draßburgs Nummer zwei wird in der Rückrunde für Lackenbach das Tor hüten. Eine Leidenszeit hat ein Ende.

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Von Manuel Takacs

Als Fabian Hoffmann in der Sommerübertrittszeit von Regionalligist Ritzing zu BVZ Burgenlandligist Draßburg wechselte, hinterfragten Kenner der Fußballszene den Sinn dieses Transfers. Denn immerhin steht mit Kapitän Christian Pfeiffer ein Urgestein im Draßburger Tor. „Ich habe eigentlich geglaubt, dass ich in Ritzing einen neuen Vertrag bekomme. Die Verantwortlichen haben mir aber mitgeteilt, dass es doch nicht geht. Dann habe ich noch schnell einen Klub finden müssen“, erklärte der 20-jährige Keeper, der überglücklich ist, mit Lackenbach einen Klub gefunden zu haben: „Mein Ziel ist, dass ich wieder Spielpraxis sammle.“

Schon mit 16 bei den SVM Amateuren 

Im burgenländischen Fußball galt Hoffmann als außergewöhnliches Talent. Nicht umsonst debütierte er im jungen Alter von 16 Jahren unter Andreas Hackstock bei den SVM Amateuren in der Regionalliga Ost. Im Sommer 2012 führte der Weg von Mattersburgs Youngsters zu Ritzing. Als die Ära „Ritzing neu“ im vergangenen Winter startete, bekam Hoffmann mit dem kroatischen Bundesliga-Schlussmann Igor Vidakovic eine neue Nummer eins vorgesetzt. Dennoch brachte es der 20-jährige Youngster auf 41 Einsätze in der Ostliga.

Zweitligist Lackenbach war nach dem Abgang von Julian Böhm auf Tormann-Suche. „Wir wollten zunächst eigentliche eine interne Lösung finden, doch die zerschlug sich. Dann haben wir mitbekommen, dass Fabian zu haben ist und gleich zugeschlagen“, freut sich Lackenbachs Obmann Heinrich Dorner und fügt hinzu: „Er ist ein junger Spieler mit enorm viel Potenzial. Ich bin davon überzeugt, dass er uns noch viel Freude bereiten wird.“ Von Seiten Draßburgs wird man dem Goalie keine Steine in den Weg legen, wenn er sich verändern möchte. „Fabi hat lange Zeit mit einer Muskelverletzung gekämpft und konnte sich dadurch auch nicht wirklich beweisen“, sagt Sektionsleiter Jochen Illedits, der übrigens von der Entscheidung Hoffmanns, nach Lackenbach zu wechseln, bis zum Gespräch mit der BVZ noch gar nichts wusste: „Ich hatte aber auch schon länger keinen Kontakt mit ihm.“