Erstellt am 12. März 2014, 10:30

„Fairplay“ geht immer vor. 2. Klasse A Süd / Was Aaron Hunt, Hiroshi Kiyotake und ein Redlschlager-Goalie gemeinsam haben.

Normalerweise wird Schiedsrichter Rene Strobl selbst gelobt oder kritisiert. Diesmal war es umgekehrt. Der ehemalige Pöttsching- und Schattendorf-Trainer sprach Redlschlags Tormann Behaja Fejzic für eine vorbildliche Aktion ein Lob aus. Foto: WA  |  NOEN, WA

Das Wochenende stand im Zeichen des „Fairplay-Gedankens“. Beim Spiel zwischen Nürnberg und Werder Bremen (0:2) gab es strittige Situationen für den Schiri zu lösen.

Zuerst bei einem Duell im Strafraum zwischen Sebastian Prödl und Nürnbergs Hiroshi Kiyotake, zeigte der Referee erst einen Eckball für Nürnberg an. Bis Kiyotake das verneinte und es Abstoß gab. In der zweiten Halbzeit die zweite starke Aktion. Aaron Hunt hob im Strafraum ab - er wies den Schiri aber darauf hin, dass er nicht gefoult wurde.

Und nun zu Redlschlag: Dort sagte nämlich Torhüter Behaja Fejzic, obwohl Schiri Rene Strobl (vor drei Jahren noch Schattendorf-Coach) auf Abstoß entschied, dass es Eckball für Neuhodis geben müsse. Sehr zur Freude von Strobl: „Das war eine Weltklasse-Aktion. Ich bin jetzt 20 Jahre in diesem Geschäft und so was habe ich noch nicht erlebt.“