Erstellt am 31. Juli 2013, 00:00

„Fühle mich topfit“. SV Forchtenstein / Kapitän Peter Strodl sprach mit der BVZ über seine Fitness, die Mannschaft und das Zuschauerproblem.

SVF-Kapitän Peter Strodl feilt zurzeit am für das Team effizientesten Abwehrsystem.  |  NOEN

BVZ: Mit 38 Jahren führt Sie der Weg nochmals in die BVZ Burgenlandliga. Wie geht es Ihnen dabei?
Peter Strodl: Ich fühle mich körperlich topfit. Natürlich gibt es immer wieder kleine Wehwehchen, aber unser Masseur ist gut ausgebildet und macht mich immer wieder fit. Ich bin jetzt doch schon längere Zeit weg aus der BVZ Burgenlandliga, aber ich weiß, dass schneller gespielt wird. Vorerst mache ich einmal bis zum Winter weiter.

In rund zehn Tagen startet die Punktejagd: Seid ihr stärker geworden?
Das ist zu diesem Zeitpunkt sehr schwer zu sagen, da wir immer wieder Verletzte zu beklagen hatten und noch nicht komplett sind. Trainer Fleck probiert sehr viel aus und hat seine Formation sicher noch nicht gefunden.

Ihr versucht momentan auf Viererkette umzustellen: Wie funktioniert dieses Vorhaben?
Gegen Breitenau und Oberpullendorf hat es leider gar nicht funktioniert. Ich bin davon überzeugt, dass es klappen kann, doch man braucht Zeit um die Viererkette einzustudieren. Ich denke, dass das altbewährte Libero-System zu Beginn das bessere wäre.

"Ich appelliere, dass man uns mehr unterstützt"

Mit Dzenan Durakovic hat der Verein einen bosnischen Legionär verpflichtet, der eigentlich schon wieder weg war. Wie ist der erste Eindruck?
Ja, jetzt ist er wieder hier und macht bis dato einen sehr guten Eindruck. Natürlich hat er sprachlich noch Anpassungsschwierigkeiten, aber er ist ein Kicker mit großem Potenzial – und er wird sich integrieren.

Zum Auftakt geht es gegen Draßburg. Wie ist Ihre Meinung zum Startgegner?
Ich habe die Draßburger im BFV-Cup gegen Marz beobachtet. Sie sind schon sehr stark, und wir sind krasser Außenseiter.

Was wird der Klub veranlassen, dass mehr Zuschauer den Weg auf den Sportplatz finden?
Gar nichts. Ich appelliere aber trotzdem, dass man uns mehr unterstützt.

Interview: Manuel Takacs