Erstellt am 15. April 2015, 06:00

von Alfred Wagentristl

Gudelj und Stubican in der U23-Startelf. Trainer griff durch / Nach unentschuldigtem Fernbleiben vom Training flogen die beiden Draßburg-Legionäre aus der Startelf.

Das Draßburger Trainerduo Tom Mandl (l.) und Ernst Baumeister griff personell durch.  |  NOEN, zVg
Nach vier Niederlagen in Folge zeigte die Kurve des Stimmungsbarometers beim Titelaspiranten ASV Draßburg ohnehin nicht nach oben. Dass in dieser Phase Leistungsträger dem Training fernbleiben, ist der Situation natürlich nicht dienlich. Wenn dann das Fernbleiben auch noch unentschuldigt ist, reißt selbst einem Trainer wie Ernst Baumeister, der seinen Spielern viele Freiheiten zubilligt, der Geduldsfaden.

Letzte Woche wartete das Trainerduo Ernst Baumeister und Tom Mandl vergeblich auf Defensiv-Legionär Stjepan Stubican und den Sturmtank Anto Gudelj. Für den Ex-Internationalen Baumeister Grund genug, beide für das Auswärtsspiel in Sankt Georgen aus der Startelf zu streichen.

"Kameradschaft muss groß geschrieben werden"

„In dieser Situation keine leichte Entscheidung, doch Kameradschaft muss groß geschrieben werden.“ Sowohl Stubican als auch Gudelj waren bei der 2:6-Niederlage des U23-Teams im Einsatz. Stubican wurde in der Halbzeit aus dem Spiel genommen und war im Spiel der Kampfmannschaft auf der Bank.

Die Maßnahme hat sich laut dem Coach auch sofort positiv auf das Auftreten seiner Elf niedergeschlagen: „Die Mannschaft war wie ausgewechselt. Ich glaube alle haben gesehen, dass jeder zu ersetzen ist.“