Erstellt am 31. Dezember 2014, 05:48

von Manuel Takacs

„Zusammenarbeit im Team ist top“. Regionalliga Ost / Nach seinem vierten Kreuzbandriss im Jahr 2012 beendete Markus Schmidt seine Karriere – jetzt ist er Trainer.

Markus Schmidt (r., mit Stefan Vollnhofer) geht in seiner Arbeit als Amateure-Co-Trainer und als U14-Betreuer voll und ganz auf.  |  NOEN, WA
Es war das erste Rückrundenspiel der Regionalliga Ost im Jahr 2012 zwischen den SVM Amateuren und Ritzing. „Profi-Leihgabe“ Markus Schmidt riss sich gleich zu Beginn zum vierten Mal das Kreuzband und beendete danach seine aktive Laufbahn. „Es war der erste im rechten Knie. Die anderen drei waren im linken Knie“, verrät der gebürtige Rohrbacher, der mit seiner Frau und den zwei Kindern in Loipersbach lebt.

Derzeit ist der ehemalige Defensivspieler als Trainer von einer der beiden U14-Teams und Co-Trainer bei den Amateuren des SVM tätig. „Diese Tätigkeiten erfordern einen Zeitaufwand von rund sieben bis acht Stunden am Tag. Die Arbeit als Coach macht viel Spaß. In der U14 haben wir große Talente, die es auszubilden gilt. Bei den Amateuren arbeite ich sehr eng mit Trainer Heinz Griesmayer zusammen, der mir stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Er lässt mir oft freie Hand. Die Zusammenarbeit ist top“, so Schmidt, der nach der UEFA-B-Lizenz im kommenden Jahr die UEFA-A-Lizenz absolvieren möchte.

SVM-Profis sorgten für positive Momente

Das Jahr 2014 geht für den SVM aus Sicht von Max Schmidt sowohl positiv als auch durchwachsen zu Ende. Positiv vor allem deshalb, weil die Profis in der Ersten Liga nur einen Punkt hinter dem LASK auf Rang zwei stehen und mit der Rückkehr in die Bundesliga liebäugeln.

„Die Burschen haben Großes geleistet. Besonders freut es mich für Thorsten Mahrer. Er konnte einen wesentlichen Beitrag zu diesen Erfolgen leisten. Wichtig waren auch die Neuzugänge im Sommer“, freut sich der Griesmayer-Assistent, geht aber auch auf den schwachen Herbst der Amateure ein: „Wir können nicht zufrieden sein. Im Frühjahr müssen wir so rasch wie möglich weg von dort. In vielen Spielen hat uns die Durchschlagskraft gefehlt.“

Besonders erfreut ist Markus Schmidt auch über die Entwicklung des ÖFB-Nationalteams: „Man erkennt, dass im österreichischen Nachwuchsfußball gut gearbeitet wird. Die Teamspieler sind alle noch sehr jung und die meisten zählen bei ihren Klubs im Ausland zu den Leistungsträgern. Mit der Qualifikation für die EURO sieht es derzeit gut aus. Aber wir wissen alle, wie schnell es im Fußball gehen kann. Es muss einfach konzentriert weitergearbeitet werden. Dann werden wir uns qualifizieren.“