Erstellt am 20. Februar 2013, 00:00

„Gansbären“ in Jesolo. Standortwechsel / Die Kicker des SV Rohrbach erarbeiteten sich ein Trainingslager in Italien. Statt eisigem Sportplatz gab es saftiges Grün.

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Von Alfred Wagentristl

FUSSBALL /  „Es war hart erarbeitet, doch schlussendlich hat es sich ausgezahlt. Wir haben sehr produktive Tage hinter uns“, resümierte Rohrbach-Trainer Christoph Stifter nach der Ankunft in Rohrbach. Der 2. Liga-Mitte-Klub absolvierte ein Viertages-Trainingslager im italienischen Jesolo – also dort, wo Hans Krankl im Sommer traditionell urlaubt. Finanziert wurde es aus dem Erlös eines Glühweinstandes, der in der Vorweihnachtszeit von den Spielern vor dem Gemeindehaus aufgestellt und auch betrieben wurde. „Der Verein hat aber schlussendlich auch noch etwas dazugeschossen“, erläutert Stifter das Thema Finanzierung. Losgegangen ist es bereits am Donnerstag um drei Uhr Früh.

Mit 22 Mann ging es in Richtung Süden 

Mit einem 34-sitzigen Autobus wurden 17 Spieler, zwei Trainer, zwei Masseure und ein Funktionär in Richtung Italien verfrachtet. Nach der Ankunft um 10 Uhr vormittags stand eine erste Akklimation am Programm. „Bevor wir die Zimmer bezogen, haben wir uns am Strand die Füße vertreten“, schildert der zweite SVR-Trainer Gerald Pfeifer.

Die Witterungsbedingungen waren ideal: „Wir haben am Nachmittag immer mit kurzer Hose trainiert. Die Naturrasenplätze waren in einem Topzustand. Ich bin wirklich froh über dieses Kurztrainingslager, vor allem, wenn man sich anschaut, wie die äußeren Bedingungen bei uns hier waren.“

Gefehlt haben nur die beiden Legionäre Michal Hrsna und Daniel Borsos, weil sie aufgrund der Straßenverhältnisse nicht zur Abfahrt kommen konnten.

Rohrbach-Coach Christoph Stifter durfte sich über tolle Bedingungen freuen.