Erstellt am 22. Juni 2011, 00:00

Geisendorfer Nummer eins. 2. LIGA MITTE / Nach dem Abgang von Michael Steurer setzt der SV Forchtenstein auf den Forchtensteiner Youngster.

Fix. Manuel Geisendorfer ist Forchtensteins Nummer eins.  |  NOEN
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VON MICHAEL HEGER

Eigentlich war man in Forchtenstein mit den Diensten von Torhüter Michael Steurer zufrieden und unterbreitete ihm auch ein Angebot für eine Verlängerung seines Engagements. Doch laut Obmann Rudolf Vasik verpokerte sich der Torhüter ein wenig und sorgte dann auch noch für einen unrühmlichen Abgang.

Das neue Angebot war  zunächst nicht gut genug

 

Der Obmann über die Vorkommnisse: „Wir haben Steurer ein Angebot gemacht, das nicht ganz so gut war wie vorige Saison, da wir aufgrund des verfehlten Aufstiegs finanziell ein bisschen leiser treten müssen. Dieses Angebot lehnte er ab und somit entschieden wir uns, in der nächsten Saison auf Manuel Geisendorfer zu setzen.“ Eine Woche später überlegte es sich Steurer aber scheinbar noch einmal und wollte mit den Verantwortlichen in Forchtenstein noch einmal sprechen. „Wir lehnten aber ab, da die Entscheidung für Geisendorfer schon gefallen war“, sagt Obmann Vasik zur Situation. Steurer wurde auch mitgeteilt, dass Manuel Geisendorfer in den letzten beiden Runden in Pilgersdorf und gegen Deutschkreutz im Tor stehen würde und er in der Reservemannschaft spielen sollte. Dies akzeptierte Steurer jedoch nicht und packte sofort seine Sachen, was bei den Vereinsfunktionären natürlich auch nicht gut ankam.

Geisendorfer war beim  zweiten Einsatz stärker

 

Der junge Geisendorfer, der die Ausbildung in der Akademie Burgenland genießen durfte, wurde also ins kalte Wasser geworfen und machte sich in beiden Spielen recht gut. In Pilgersdorf sah er bei einem Gegentreffer zwar nicht so gut aus, gegen Deutschkreutz zeigte er jedoch eine gute Leistung, blieb ohne Gegentreffer und war maßgeblich am Punktgewinn beteiligt.