Erstellt am 16. Juli 2014, 12:11

von NÖN Redaktion

Bittere Pleite für Markus Habeler. Schwere Schlappe / Markus Habeler und das heimische Nationalteam blieben in Finnland weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.

 |  NOEN, privat

Die Teameuropameisterschaften in Finnland liefen für das österreichische Team alles andere als erfolgreich. Insgesamt fünf Tage kämpften die sechs Spieler rund um Markus Habeler um den Titel – doch ohne Erfolg. „Leider konnten wir unsere Erwartungen nicht erfüllen“, so der Neudörfler, „doch dazu haben viele Faktoren beigetragen.“ Der beste Spieler der Österreicher musste verletzt passen, währenddessen sich der zweitbeste Spieler im Linna Golfclub, wo die Europameisterschaften ausgetragen wurden, die Schulter verletzte. Dazu kam, dass der Trainer der Österreicher aufgrund gesundheitlicher Probleme erst mit vier Tagen Verspätung anreisen konnte.

Nichts lief wie geplant

Mit Handicap wurde also zwei Tage lang das Zählwettspiel bestritten. Danach wurden die 16 Mannschaften in zwei Gruppen unterteilt – die besten acht und die zweitbesten acht, wobei die besten acht Teams weiterhin um den Titel kämpfen konnten, und die anderen acht Mannschaften um den Abstieg in die zweite Division spielten. Markus Habeler und das österreichische Team belegten nach zwei Tagen den 14. Platz, somit verpassten sie die Chance, weiterhin um den Titel zu spielen und mussten um den Abstieg bangen.

In den letzten drei Tagen hieß es „alles oder nichts“ im Matchplay. Dabei lief nichts wie geplant. Das heimische Team konnte seine Stärken nicht ausspielen und landete auf dem letzten Platz. „Leider war unser Team derart geschwächt, dass wir leider alle Spiele der letzten drei Tage verloren haben“, so ein äußerst enttäuschter Markus Habeler.

Somit heißt es wieder 2. Division und volle Konzentration auf den Wiederaufstieg.