Erstellt am 05. März 2014, 10:48

von Manuel Takacs

Größe des Kaders hat Ostliga-Niveau. Draßburg geht mit der qualitativ und quantitativ höchsten Personaldecke in die Frühjahrssaison.

Von Manuel Takacs

Seit der zweiten Trainingswoche in der Wintervorbereitung ist Neo-Trainer Ernst Baumeister beim ASV Draßburg im Amt. Die Spieler hatten mit den letzten Coaches ihre Probleme.

Auf die Frage, wie denn Baumeister sei, antwortete Spielmacher Andreas Walzer: „Das ist ein geiler Typ.“ Zu Beginn der Rückrunde muss der „geile Typ“ harte Entscheidungen treffen. Denn Draßburg geht mit dem qualitativ und quantitativ besten Kader aller BVZ Burgenlandligisten in das Frühjahr.

Im letzten Testspiel saßen mit Dejan Popadic, Holger Knartz, Onur Yavuz, Nemanja Nikolic, Ante Kozic und Marco Piller sechs Akteure auf der Ersatzbank, die jeder Trainer mit Handkuss in seine Mannschaft aufnehmen würde. „Die Saison dauert lange und man kommt nie mit 12 oder 13 Spielern aus. Jeder wird gebraucht“, sagt Baumeister.

„Spieler sind an der  Kadergröße schuld“

„Die Qualität im Training ist für einen Landesliga-Klub sehr hoch. Aber ganz ehrlich, die Spieler sind an der Größe des Kaders selbst schuld. Im Herbst gab es leider Verletzte und die Leistungen haben zudem nicht gestimmt. Der Verein will nicht absteigen und hat daher den Kader vergrößert. Wenn die Leistungen gepasst hätten, hätten die Verantwortlichen wahrscheinlich nicht so viele Akteure geholt“, sagt der Neo-Coach.

Im letzten Testspiel gegen Esternberg (6:0-Sieg) schickte Baumeister den ASV in einem 4-2-3-1-System auf das Spielfeld. „Wir müssen im Abstiegskampf nicht nur zu spielerischen Mitteln greifen, sondern auch den notwendigen Kampfgeist unter Beweis stellen. Wenn wir das nicht tun, werden wir Kopfweh bekommen“, so Baumeister.