Erstellt am 25. Februar 2016, 18:22

von Alfred Wagentristl

Große Pokal-Zuversicht. Mit Neudörfl und Draßburg stehen für zwei BVZ Burgenlandligisten am Samstag die ersten Pflichtspiele an. Beide müssen im Süden ran – und wollen ins Viertelfinale.

 |  NOEN

SCHLAINING - DRASSBURG, SAMSTAG, 14 UHR. Der letzte Test der Draßburger vor dem BFV-Cupspiel verlief trotz mangelnder Qualität des Gegners beeindruckend. Die Truppe von Trainer Josef Kühbauer fertigte den bayrischen Unterklassenklub Schalding mit 10:0 ab.

„Die Gegenwehr war leider nicht die, die wir uns vor dem Cupspiel erhofft hatten, doch die Burschen haben das Beste aus dem Test gemacht“, zog der Coach nach dem Kantersieg Bilanz. Nach Schlaining fährt er mit dem nötigen Respekt: „Sie haben Qualität in ihren Reihen. Wir wissen auch, dass der Platz relativ klein und nicht im besten Zustand ist. All das wird uns nicht in die Karten spielen. Jedoch bin ich überzeugt von unserem Potenzial.“

Dass der Cup-Bewerb dem ASV wichtig ist, hörte man die letzten Wochen bei allen Beteiligten raus. „Es ist eine tolle Chance. Wir sind in Runde vier, jetzt wollen wir auch ins Viertelfinale“, spricht Kühbauer vor der Partie Tacheles.

Schlaining (2. Liga Süüd) spekuliert mit der nächsten Sensation. Im November schmiss man Stegersbach aus dem Cup und jetzt kommt der nächste BVZ Burgenlandligist. „Wir können überraschen“, hält Sektionsleiter Ernst Simon die Erwartungen trotzdem gering.

RUDERSDORF - NEUDÖRFL, SAMSTAG, 14 UHR. Neudörfl-Trainer Jürgen Burgemeister blickt zufrieden auf die Vorbereitung zurück: „Gegen Ende haben wir jetzt zwar ein paar kranke Spieler und welche mit kleineren Verletzungen dazubekommen, aber grundsätzlich bin ich zuversichtlich, was die Rückrunde und auch das Cupspiel am Samstag angeht. Die Spieler finden sich im neuen System langsam gut zurecht, die Entwicklung ist in Ordnung.“

Der letzte Test, am Montag in Sigleß, wurde trotz des Ausfalles von fünf Stammspielern mit 2:1 gewonnen. Gegner Rudersdorf gilt es aufgrund seiner Tabellensituation nicht zu unterschätzen, so Burgemeister: „Auch wenn sie zurzeit im Abstiegskampf in der 2. Liga Süd stecken. Wir wissen alle, dass der Cup eigene Gesetze hat, wenn es Favoriten auf die leichte Schulter nehmen.“ Kadertechnisch sollte am Samstag bei Neudörfl wieder alles an Bord sein.

Auch in Rudersdorf hört man, dass man „gerne überraschen würde“. Dabei ist gar noch offen, ob gespielt wird, wie Obmann Peter Hallemann gegenüber der BVZ erklärte: „Wenn Regen kommt, kann ich es mir nicht vorstellen.“ Beim Gegner der Neudörfler fallen Armin Leitinger, Daniel Jost und Philipp Deutsch aufgrund von Verletzungen sicher aus.