Erstellt am 15. Januar 2014, 11:30

von Manuel Takacs

„Habe Draßburg im Herbst gesehen“. Ernst Baumeister, Neo-Coach des ASV Draßburg.

Ernst Baumeister, Neo-Coach des ASV Draßburg.  |  NOEN

BVZ: Seit Wochenbeginn sind Sie offiziell neuer Trainer. Kam das Angebot aus Draßburg überraschend?

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Ernst Baumeister: Der Verein hat mich vor rund zwei Wochen kontaktiert und mich gefragt, ob ich mir eine Zusammenarbeit vorstellen könnte. Konkreter wurde es dann erst in den letzten Tagen. Das Interesse von meiner Seite war vorhanden, da das Gespräch mit Präsident Christian Illedits sehr interessant war.

Wieso helfen Sie dem ASV im Abstiegskampf?
Es ist eine interessante Aufgabe. Ich habe die Mannschaft im Herbst zufällig gesehen und ich denke, dass das Team Potenzial hat. Das macht die Aufgabe sehr interessant.

Wo liegen Ihrer Meinung nach die Problemebeim ASV Draßburg?
Alleine, wenn man das Torverhältnis betrachtet, fällt auf, dass man zu viele Treffer bekommen und nur wenige geschossen hat. Meine Aufgabe ist es, dem Team defensiv Stabilität zu verleihen und es offensiv torgefährlicher zu machen. Ich will die richtige Mischung finden.

„Das Ziel kann ganz klar nur der Klassenerhalt sein“

Gibt es Wunschspieler, die Sie im ASV-Dress sehen wollen?
Die Funktionäre haben neue Akteure verpflichtet. Ich möchte mir einen Überblick über das Leistungsvermögen verschaffen und vielleicht können wir dann noch handeln, wenn es notwendig sein sollte. Aber grundsätzlich glaube ich, dass das Potenzial für unser Ziel vorhanden ist.

Und das Ziel lautet?
Das kann ganz klar nur der Klassenerhalt sein. Ich will einen Schritt nach dem anderen machen und nicht weiter vorausdenken. Dieses Ziel wollen wir jetzt erreichen – und dann schauen wir weiter, ob wir zusammenpassen. Ich muss mich, dort wo ich arbeite, wohlfühlen.

Interview: Manuel Takacs