Erstellt am 22. Juni 2011, 00:00

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe“. REGIONALLIGA OST / Dominik Strondl, Goalgetter der SVM Amateure, spricht über seinen Wechsel zum ASK Horitschon.

In seiner letzten Saison bei den Mattersburg Amateuren war dem schussgewaltigen Stürmer oft nur die Joker-Rolle vorbehalten.  |  NOEN
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VON ALFRED WAGENTRISTL

Nach siebeneinhalb Jahren nimmt der Wiener Neustädter Dominik Strondl – wie berichtet – Abschied vom SV Mattersburg. Der 27-jährige Stürmer, der sich mit seinem linken Kracher einen Namen in Österreichs dritthöchster Liga gemacht hat, wird in die BVZ Burgenlandliga zum ASK Horitschon wechseln und spricht über die Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben.

BVZ: Wie leicht fällt der Abschied vom SV Mattersburg?

Dominik Strondl: Es sind im Moment gemischte Gefühle. Auf der einen Seite hatte ich hier eine wunderbare, erfolgreiche Zeit, auf der anderen Seite bin ich froh, dass das letzte Jahr, das sehr hart für mich war, vorbei ist und ich mich auf eine neue Aufgabe beim ASK Horitschon freuen darf.

BVZ: Was darf man in die Liste der Highlights Ihrer Mattersburg-Zeit aufnehmen?

Strondl: An erster Stelle steht der Aufstieg unter Trainer Andreas Hackstock von der BVZ Burgenlandliga in die Regionalliga. Dann bin ich natürlich auf die Einberufungen in den Bundesligakader stolz und dass mich das Trainerteam der Profis auch beim Spieleraufgebot für sein Türkei-Trainingslager berücksichtigt hat – damals noch mit Didi Kühbauer, Sergej Mandreko und einigen mehr. Das hatte schon was …

BVZ: Warum lief die letzte Saison nicht nach Wunsch?

Strondl: Hier liegt die Antwort auf der Hand: Coach Damir Todorovic und ich haben eine sehr unterschiedliche Fußballphilosophie. Das ist nicht böse gemeint, aber man kann es nicht wegdiskutieren. Die Stärken, die er bei einem Stürmer vorzieht, habe ich nicht. Ich habe andere Vorzüge. Die Trennung verlief aber schlussendlich harmonisch.

BVZ: Was sind die Erwartungen für Horitschon?

Strondl: Es ist mit Trainer Hannes Marzi viel besprochen worden und er weiß, wo meine Stärken liegen. Wir wollen vorne mitspielen. Ich nehme an, dass ich mit Mario Seckel das Sturmduo bilden werde. Ich kenne ihn aus seiner Zeit beim SVM – Mario war auch ein gewichtiger Grund, dass ich nach Horitschon gegangen bin.