Erstellt am 27. Juli 2011, 00:00

Ich denke, wir werden weit vorne mitspielen. BVZ BURGENLANDLIGA / Draßburg-Neuerwerbung Andreas Walzer traut den Aufsteigern eine große Überraschungen zu.

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VON ALFRED WAGENTRISTL

BVZ: Sie verstärken ab sofort Aufsteiger Draßburg. Was war ausschlaggebend für Ihre Entscheidung BVZ Burgenlandliga?

Andi Walzer: Ausschlaggebend ist die Tatsache, dass ich in meinem Leben den Fußball nicht als Hauptpriorität sehe, sondern den Fokus auf andere Dinge legen möchte. Es ist für mich ein schönes Gefühl, endlich wieder im Burgenland spielen zu können.

 

BVZ: Ihnen wurde in Nachwuchsjahren großes Talent bescheinigt. Was war Ihrer Meinung nach der Grund, dass der Sprung zu einem Bundesligaklub nicht geklappt hat?

Walzer: Wie oft im Leben ist nicht nur das Talent entscheidend. Es gibt auch andere Faktoren, die für einen Sprung in die Bundesliga relevant sind, da die Leistungsdichte enorm ist.

 

BVZ: Einige Testspiele sind gespielt. Was trauen Sie ihrer Mannschaft in burgenlands höchster Liga zu?

Walzer: Einiges! Der ASV Draßburg wird meiner Meinung nach weit vorne mitspielen.

 

BVZ: Welche gravierenden Unterschiede sehen Sie zu Horn?

Walzer: Der Unterschied ist nicht allzu groß, obwohl Horn als Regionalligaverein praktisch einen Profibetrieb führt. Die neue Infrastruktur beim ASV Draßburg ist sehr vielversprechend.

 

BVZ: Was fehlt Draßburg, um auch in dieser Liga um den Titel mitreden zu können?

Walzer: Nichts. Wie schon vorhin erwähnt, bin ich überzeugt davon, dass wir in der kommenden Saison oben mitspielen werden.

 

BVZ: Wo sehen Sie sich fußballerisch in fünf Jahren?

Walzer: Es ist immer schwer zu sagen, was in fünf Jahren sein wird. Ich hoffe jedoch, mit meiner neuen Mannschaft in fünf Jahren auf schöne Erfolge zurückblicken zu können. Ich möchte dann immer noch in der Lage sein, auf einem hohen Niveau Fußball spielen zu können, ohne Verletzungspech erfahren zu haben.

 

BVZ: Ihre ersten Eindrücke von der neuen Draßburger Sportanlage?

Walzer: Es ist einfach sehenswert, was hier entstanden ist. Es war auch ein fantastisches Gefühl am letzten Sonntag, als wir vor gut gefüllten Rängen im Kroatencupfinale spielen durften.