Erstellt am 14. November 2012, 00:00

Janitsch erklärte Rücktritt. 2. Liga Mitte / Nach einem enttäuschenden Herbstdurchgang tritt Christian Janitsch als Trainer des FC Deutschkreutz zurück.

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Von Christian Pöltl

„Mir ist der Spaß verloren gegangen“, eröffnet Christian Janitsch seine Bilanz über die ernüchternde Herbstsaison des FC Deutschkreutz. Lediglich 17 Punkte und Tabellenplatz 12 bedeuteten auch für den Lackenbacher eine persönliche Enttäuschung, welche ein mitentscheidender – jedoch nicht einzig ausschlaggebender Faktor – für die Rücktrittsentscheidung Janitsch‘ gewesen sei. „Es ist besser, die Zusammenarbeit zu beenden. Der Misserfolg nahm mir den Spaß an meinem Lieblingshobby, entscheidend für meinen Rücktritt waren aber zwei andere Faktoren“, so Janitsch, um auf genauere Nachfrage der BVZ zu erläutern: „Von Anfang an gab es eine klare Stimme im Verein, welche gegen mich war. Selbst bei Siegen wurde ich von Personen im Verein kritisiert und verpönt. Hätte ich diese Anfeindung erahnt, hätte ich den Trainerposten mit Sicherheit nie angenommen“, erklärt Janitsch und wird konkreter: „Das Zerwürfnis mit unserem Präsidenten Manfred Kölly nahm mir, gepaart mit einer Vielzahl an zermürbenden Schirientscheidungen, die Lust auf Fußball.“

Nachfolgekandidat  ist nicht in Sicht

Wer nun den Feldherrenhügel beim Traditionsverein erklimmen soll, steht unterdessen noch nicht fest, wobei Obmann Hubert Heidelberger auf Janitsch‘ Rücktritt eher überrascht reagierte: „Ich werde mit Christian nochmals das Gespräch suchen und ihm die Sicht des Vereines darlegen.“ Ein Rücktritt vom Rücktritt bleibt laut dem in Lackenbach wohnhaften Janitsch jedoch völlig ausgeschlossen.

Ende auf Raten. Christian Janitsch hatte seinen Rückzug als Trainer schon länger beschlossen.