Erstellt am 13. Mai 2015, 08:53

von Alfred Wagentristl

"Jetzt geht´s um alles". Am Freitag duelliert sich Forchtenstein mit Marz: Dem Verlierer des Bezirkshits ist der "Fußballkeller" fast sicher.

Rudi Vasik, Obmann des SV Forchtenstein, rechnet mit einem Heimsieg gegen Marz.  |  NOEN, zVg

Es wird eng, wenn der der SV Forchtenstein seinen Tabellennachbarn ASK Marz zum Bezirksderby am Freitag um 19.30 Uhr empfängt. Der Obmann der Gastgeber, Rudi Vasik, spricht es kerzengerade an und trifft dabei wohl den Punkt: „In diesem Heimspiel geht es in Sachen Ligaerhalt wohl um alles. Wir sind zwar momentan drei Punkte vorne, aber ich persönlich rechne mit drei Absteigern aus der BVZ Burgenlandliga.“

Bei aller Brisanz und dem Wissen, dass Derbys in der Regel eigene Gesetze haben, ist der Langzeit-Funktionär für Freitag zuversichtlich: „Philipp Brandecker kehrt wieder zurück. Es fehlen zwar die Langzeitverletzten Kevin Sinawehl und David Gnam, doch ansonsten können die Trainer aus dem Vollen schöpfen. Unsere Leistungskurve zeigt nach oben. Ich glaube an einen hart erkämpften 2:1-Sieg unserer Burschen. Jetzt geht es schließlich um alles.“

Auch in Marz geht man fest von einem Sieg aus 

Auch beim ASK Marz weiß man natürlich um die Bedeutung der Partie. „Bei drei Absteigern und einer Niederlage in Forchtenstein wäre die Sache leider gegessen, fürchte ich“, meint der Sportliche Leiter der Marzer, Daniel Schmidl, der das Hinspiel auch noch gut in Erinnerung hat. „Das 2:2 in Marz war damals zwar kein tolles Spiel, doch wir hätten uns den Sieg verdient. Den Ausgleich mussten wir erst in der Nachspielzeit hinnehmen. Am Freitag gehe ich von einem ‚Dreier‘ aus, wir müssen das Glück diesmal erzwingen“, ist Schmidl zuversichtlich.

Bei der Elf von Josef Kühbauer wird mit sicher jener Mann fehlen, der für den letzten Torjubel gesorgt hat: Marco Piller, Schütze zur kurzzeitigen 1:0-Führung gegen den ASK Horitschon, muss wegen Adduktorenproblemen zumindest für die Freitag-Partie passen (siehe Seite 85).