Erstellt am 09. April 2014, 11:02

von Michael Weller

Jetzt noch die Kür!. Play offs / Nach dem 72:69 daheim können die Rocks am Samstag in Wien alles klar machen.

Riesige Freude. Lukas Hrdlicka herzte David Jandl nach dem Abpfiff. Foto: Michael Weller  |  NOEN, Michael Weller

2. Bundesliga / Es war das erhofft spannende Finale zwischen dem zweifachen Meister aus Mattersburg und den Timberwolves. Für manche vielleicht sogar zu spannend, denn die Entscheidung zum knappen 72:69-Erfolg der Rocks fiel erst in den letzten Sekunden der Partie.

Damit legten die Mattersburger in der „Best-of-Three“-Finalserie mit 1:0 vor und können bereits am Samstag auswärts im Wolves Dome den Sack zumachen. Für das möglicherweise schon entscheidende Spiel um 17 Uhr in Wien steht ein Fanbus bereit.

Anmeldung: c.wohlfarth@staedtische.co.at. Zurück zum Samstag: Vor einer ausverkauften Halle gelang es den Hausherren zunächst nicht, in ihr gewohnt dominantes Spiel zu finden. Bereits ab der dritten Spielminute lagen Stefan Ulreich und Co. in Rückstand und dies sollte sich auch bis zur 32. Minute nicht mehr ändern.

Rocks liefen bis zum  Ende Rückstand nach

Zeitweise wuchs der Vorsprung der Wölfe sogar auf elf Zähler, ehe nach einem Drei-Punktewurf von Altstar Joey Vickery ein 10:0-Run der Mattersburger gelang.

Bis zur Halbzeit war der Rückstand beinahe egalisiert (34:36) und die Hausherren kamen immer besser in Schwung. Sehr zur Freude der rund 500 Fans in der Halle stiegen die Tefferquoten und damit auch die Dramatik des Spiels.

Erste Führung erst in  der 32. Spielminute

In dieser Phase trumpfte David Jandl auf. Der Rocks-Kapitän, der am Ende auf 18 Zähler kam, führte sein Team immer näher an die Gegner heran und sorgte in der 32. Spielminute beim 61:60 für die erste Führung der Gastgeber seit Minute drei. Dramatisch wurde es in der letzten Minute, als es acht Sekunden vor Schluss 71:69 für die Rocks hieß und Wien in Ballbesitz war.

Doch der letzte Wiener Angriff wurde vermasselt und Joey Vickery – nach dem Rebound gefoult – stellte per Freiwurf zum 72:69-Endstand her.

„Das war ein hartes Stück Arbeit, wir haben lange gebraucht, um warm zu werden und haben heute nicht ihren besten Tag gehabt“, meinte Coach Mike Coffin.