Erstellt am 02. April 2014, 23:59

„Keine Leidenschaft“. 2. Liga Mitte / Loipersbachs Sportlicher Leiter, Sascha Prinner, sieht nach der Derbyniederlage kaum mehr Chancen, die Liga zu halten.

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FUSSBALL / Nach der bitteren 1:3-Derbyniederlage beim ASK Hirm scheinen bei Aufsteiger SV Loipersbach die letzten Hoffnungen zu schwinden, den Ligaerhalt noch schaffen zu können. Mittlerweile beträgt der Rückstand auf den (vermutlich) rettenden 13. Tabellenrang elf Punkte. Christopher Schneeberger und Kollegen müssten in den letzten zehn Spielen also eine Siegesserie starten. Angesichts dessen, was bei den Duellen gegen die direkten Konkurrenten in Kobersdorf und auch vor der Pause in Hirm abgeliefert wurde, ist dem Traditionsklub aber kein derartiger „Lauf“ zuzutrauen. „Es ist enttäuschend, dass wir keine Leidenschaft zeigen. Das war auch schon gegen Kobersdorf so. Die Situation ist mittlerweile fast aussichtslos“, sah der Sportliche Leiter des SVL, Sascha Prinner, schon in der Halbzeitpause in Hirm die Niederlage auf sein Team zukommen.

Wie wird der Verein auf den schon jetzt (fast) sicheren Abstieg reagieren? „Es wird diese Woche Gespräche geben, wie der weitere Fahrplan aussehen wird. Ich vermute stark, dass wir die verbleibende Saison nutzen werden, um den jungen Eigenbauspielern Spielpraxis zu geben“, schildert Trainer Lorandt Schuller. Der schwierigen Situation kampflos ergeben will sich der ehrgeizige Fußballlehrer aber auch nicht: „Ich wäre ein schlechter Trainer, wenn ich aufgeben und das auch so vermitteln würde. Es wird gekämpft bis zur letzten Minute. Im Fußball ist alles möglich.“

Sascha

Prinner,

Sportlicher

Leiter des

SV Loipersbach