Erstellt am 08. Oktober 2014, 09:06

von Michael Weller

Junges Team zeigte auf. Der Kickboxclub Rohrbach fuhr mit einer jungen, unerfahrenen Truppe zum Tököl-Cup in Ungarn und holte vier Medaillen.

Symbolbild  |  NOEN, WELLER

Die Ungarn Open sind das größte Nachwuchsturnier im Kickboxen unseres Nachbarlandes. Zum 15. Mal wurde der Traditionsevent ausgetragen, mit Beteiligung ungarischer, slowakischer, kroatischer, slowenischer, polnischer, tschechischer und österreichischer Kämpfer.

Vom KBC Rohrbach war diesmal eine völlig neue, junge und absolut unerfahrene Truppe am Start. Die schon bekannten „Elitekämpfer“ Mallits, Ernst, Holzinger, Bogner und Braunrath konnten diesmal den Verein auf internationaler Bühne nicht vertreten (Nationalteameinsatz in zwei Wochen in Spanien, Verletzungen, etc.). Deshalb sprangen neun Nachwuchstalente in die Bresche, die sich ihre ersten Sporen im Turniergeschehen verdienen wollten.

Zum ersten Mal einem Turnier dabei

Zum allerersten Mal waren Marvin Winkler (11J) aus Schattendorf und Nadine Pichl (11J) aus Marz am Start. Beide Fighter zeigten beherzte Kämpfe, verloren aber ihre Vorrunden. Auch Zarko Lazic, der erst zum zweiten Mal bei einem Turnier dabei war, verlor bereits in der Vorrunde. Die erste Medaille sicherte sich Lucas Fortin. Der Zwölfjährige konnte sich nach schwachem Beginn doch noch steigern und belohnte seinen Einsatz mit einer Bronzemedaille und erkämpfte den dritten Platz in der Klasse U16 bis 47 Kilogramm im Pointfighting. Yvonne Schmidl gewann bei ihrem ersten Leichtkontaktturnier gleich die Bronzemedaille. Im Finale des Pointfighting-Bewerbes scheiterte sie erst an der favorisierten Ungarin und holte Silber. Über einen weiteren zweiten Platz durfte sich Emma Nukic freuen, die ihr Finale noch knapper als Schmidl verlor. Trainer Michael Gerdenitsch zeigte sich mit dem Ergebnis der neuen, wilden Truppe, mehr als zufrieden.