Erstellt am 17. Juli 2013, 00:00

Kicker am Limit. Triathlon /  Wolfgang Weibl war es das erste Mal bei einem Ironman- Bewerb dabei – in Klagenfurt stieß er dabei an seine Grenzen.

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Von Alfred Wagentristl und Fritz Hauke

Dass der unter Sportlern weltbekannte Ironman-Bewerb Brutalität pur ist, ist hinlänglich bekannt. In Klagenfurt wurden vor kurzem die Triathleten wieder einmal an ihre Grenzen getrieben. Die längste Triathlon-Distanz auf kommerzieller Basis sieht folgendermaßen aus: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen.

Unter ihnen befand sich auch ein motivierter Debütant auf dieser Distanz: Wolfgang Weibl – im Bezirk besser als Kicker der aktuellen Forchtensteiner Meistermannschaft bekannt. Der gebürtige Wiener Neustädter suchte diesmal die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. „Vor zwei Jahren habe ich zwei Freunde nach Klagenfurt begleitet. Der Zusammenhalt unter den Leuten hat mich fasziniert. Der Zieleinlauf war einfach Gänsehaut pur“, schildert Weibl seine ersten Kontakte mit Triathlon. Ein Rad-Ankauf, viele harte Trainingsstunden und zwei Jahre später stand Weibl selbst am Start. Mit 16 Stunden und 22 Minuten schaffte er es noch knapp unter der Maximaldauer ins Ziel. „Hauptsache gefinisht“, war Weibl zurecht auf sich stolz. Auch sein Trainer in Sachen Fußball, Franz „Peggy“ Fleck ist von dieser Leistung angetan: „Ein Wahnsinn diese Leistung. Man kann nur den Hut ziehen. Natürlich ist die Vorbereitung auf so einen Megaevent parallel zum Fußballtraining schwer zu steuern, doch Wolferl hat bewiesen, dass man den Ironman finishen und dazu noch Meister werden kann.“

Forchtenstein-Kicker Wolfgang Weibl nahm am Klagenfurter

Triathlon teil.