Erstellt am 03. November 2010, 00:00

Knapp am Titel vorbei. SUBBUTEO / Nur wenige Sekunden fehlten den Mattersburgern beim Heimturnier zum Sensationssieg in der Königsklasse.

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VON MICHAEL WELLER

Am vergangenen Wochenende fand in der Mattersburger Sporthalle die Champions League im Sporttischfußball Subbuteo statt. Die derzeit besten 16 Mannschaften waren an den beiden Spieltagen zu Gast im Burgenland und Spieler aus Deutschland, Spanien, Portugal, Malta, Holland, Italien, Belgien, Frankreich, Griechenland und Österreich spielten um die begehrte Trophäe.

Im letzten Moment das  Finale verloren

Für den Gastgeber TFC Mattersburg gingen Eric Verhagen (Ndl), Vasco Guimaraes (Por), Markus Matzinger, Robert Lenz, Wolfgang Leitner und Karl-Heinz Haider an den Start. Die Hausherren zeigten in der Gruppenphase nur einmal Schwächen, gegen die Italiener von Reggio Emilia (1:2). Gegen Stella Milano (ITA), Roligans Ilioupolis (GRE), The Glide,Slide,Chip&Dip Club (UK), AS Hennuyer (BEL), Turia 1981 FM (ESP) und Rochfort (BEL) gingen die Mattersburger jeweils als klarer Sieger von den Tischen und erreichten ungefährdet das Viertelfinale.

Dort traf man auf den spanischen Klub Real Murcia. Die Spanier erwiesen sich durch eine sehr gute Defensive als harte Gegner und erst in der zweiten Spielhälfte konnten sich die Burgenländer absetzen und durch Treffer von Guimaraes und Leitner die Partie ruhig nach Hause spielen. Im Halbfinale wartete mit Black&Blue Pisa aus Italien einer der Mitfavoriten. Nach einem mehrmaligen Führungswechsel entschied erst die bessere Tordifferenz zugunsten der Mattersburger.

Im Finale war die Dramatik dann nicht mehr zu überbieten. Erneut mussten die Burgenländer gegen AS Reggio Emilia aus Italien antreten und erneut entwickelte sich ein hartes Match. Die Mattersburger begannen aggressiv und gingen auch schnell durch Markus Matzinger und Vasco Guimaraes in Führung, konnten diese aber bis zur Pause nicht halten. Kurz vor dem Ende hatten die Mattersburger den Ball und alles lief für den TFC. Bis Guimaraes seinen Ball verlor und sein italienischer Gegner 40 Sekunden vor dem Ende den Ball hinter dem Tormann ins Eck versenkte. „Das Turnier an sich war wirklich sehr schön, dass wir das Finale um Sekunden nicht gewonnen haben, tut aber gerade beim Heimturnier sehr weh“, so Obmann Günter Exler.

 

 

 

 

 

 

 

Mit viel Fingerspitzengefühl und einer guten Taktik müssen die Figuren auf dem Tisch bewegt werden.WELLER