Erstellt am 05. Dezember 2012, 00:00

Knöchelbruch bei Siegl. Fußball / SVM-Amateur Philipp Siegl schied beim Draßburger Turnier schwer verletzt aus. Nach der Operation soll der Weg zurück beginnen.

Von Manuel Takacs

Beim ASKÖ-Hallencup des ASV Draßburg in der Sporthalle in Mattersburg wurde nicht nur ansprechender Hallenfußball geboten, das Turnier wurde leider auch von einer schweren Verletzung überschattet. Der Südburgenländer Philipp Siegl, Kicker in Diensten der Amateure von Bundesligist Mattersburg, schied nach einer harmlosen Aktion im Halbfinale gegen Klingenbach mit Knöchelbruch aus. „Ich lief beim Penaltyschießen auf den gegnerischen Tormann zu, ging mit einem Haken an ihm vorbei und schoss den Ball ins Tor. Ich kippte weg und dabei passierte es. Ich wusste sofort, dass es eine schlimmere Verletzung ist“, so der frustrierte Stinatzer, der bereits heute, Mittwoch, im Eisenstädter Krankenhaus operiert wird und sicher bis April ausfällt. Erst im Sommer wechselte er von BVZ Burgenlandligist Stinatz zum SVM und zeigte vor allem gegen Ende der Hinrunde als linker Außenverteidiger gut auf.

„Verein unterstützt  Siegl bei der Reha“

„Es ist sehr schade um Philipp. Er machte in letzter Zeit sehr auf sich aufmerksam. Unter anderem wäre er für die Hallensaison ein sehr guter Spieler gewesen – er ist ein Hallenspezialist“, so der Sportliche Leiter der Amateure Raimund Bachhofer, der auch noch hinzufügt: „Aber ich kenne Philipp. Er ist ein Kämpfer, der hart an seinem Comeback arbeiten wird.“ Die Mattersburger sind mit ihrem Ärzte- und Physiotherapeutenteam sehr gut aufgestellt und ermöglichen dem Youngster nach der Operation die besten Rehabiliation-Möglichkeiten. „Die Amateurspieler haben die gleichen Voraussetzungen wie die Profis. Philipp wird bei seinem Weg zurück von Vereinsseite bestens unterstützt“, betont Bachhofer. Philipp Siegl möchte natürlich so schnell wie möglich wieder zurück zur Mannschaft, weiß aber auch, dass der Weg bis dahin noch ein sehr steiniger ist: „Ich bin froh, dass ich in Mattersburg professionell und unter Betreuung an meiner Genesung arbeiten kann. Das ist nicht selbstverständlich. Ich werde alles geben, um bald wieder voll dabei zu sein und angreifen zu können.“