Erstellt am 20. März 2013, 00:00

Kritik an Paukovits. Verärgert / Draßburgs Trainer Christian Rotpuller war mit der Leistung von Referee Thomas Paukovits nicht zufrieden.

Von Manuel Takacs

Wer Draßburgs Cheftrainer Christian Rotpuller kennt, weiß, dass er ein harter nach Erfolg strebender Sportsmann ist und immer versucht, sachlich zu bleiben. Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Jennersdorf ließ er seinem Ärger über Schiedsrichterentscheidungen und -leistung freien Lauf. „Ich habe jetzt lange Zeit nichts gesagt und mich zurückgehalten. Doch irgendwann reicht es einfach. In den letzten drei Spielen wurden von den Unparteiischen Entscheidungen getroffen, die einfach nicht zu akzeptieren und nachzuvollziehen sind“, so Rotpuller und fügt hinzu: „Die Spieler arbeiten im Training, zuletzt aufgrund des Wetters, unter schwierigen Bedingungen sehr hart und müssen dann am Wochenende im Spiel teilweise nicht akzeptable Entscheidungen über sich ergehen lassen. Derzeit macht mir der Trainerjob aufgrund solcher Aktionen überhaupt keinen Spaß mehr.“

Walzer und Markic  fehlen im Derby

Danijel Markic kassierte gegen Jennersdorf eine Gelb-Rote Karte und fehlt seiner Mannschaft genauso wie Andreas Walzer im Bezirks-Derby gegen Marz. „Die erste Gelbe Karte bei Markic erhielt er wegen eines Pressballes. Walzer legte sich in der Schlussphase einen Freistoßball zurecht und Schiedsrichter Paukovits zeigte ihm wegen angeblicher Zeitverzögerung Gelb. Wegen solchen Entscheidungen sind diese Akteure jetzt gesperrt“, erklärt Rotpuller. Die Zuschauer und den Betreuerstab brachte vor allem die Aberkennung eines Treffers wegen einer angeblichen Abseitsstellung in Rage.

Laut Cheftrainer Rotpuller schüttelten sogar die Jennersdorfer Verantwortlichen über diese Entscheidung den Kopf. „Was mich ärgert, ist, dass gute Schiedsrichter aufgrund der Altersregelung aus der BVZ Burgenlandliga abgezogen werden und welche ohne Fingerspitzengefühl weiterpfeifen. In einer Partie ohne Gehässigkeit sieben Gelbe und eine Gelb-Rote zu zeigen, ist Wahnsinn. Nicht nur wir haben uns über die Schirileistung geärgert, sondern auch die Jennersdorf-Verantwortlichen“, so der Coach.