Erstellt am 01. Juni 2016, 12:39

von Daniel Fenz

Landesmeisterschaft in Judo. Die Gegner hatten in der Neuen Mittelschule nicht wirklich eine Chance. Der Judoklub Mattersburg holte neun Titel.

Auf die Matte gelegt. Die Mattersburger Judokas waren in ihrer Halle kaum zu schlagen.  |  NOEN, zVg, Johanna Hamp

92 Kämpfer aus elf Vereinen des Burgenlandes kämpften in Mattersburg in der Neuen Mittelschule bei der burgenländischen Schüler-Landesmeisterschaft. Im Zuge dessen feierte der Judoklub Mattersburg sein 40-jähriges Bestandsjubiläum.

Dazu gratulierte auch der ASVÖ Burgenland, der anlässlich des Jubiläums Vereinsvertreter auszeichnete. Waltraud Puntigam freute sich über die Ehrennadel in Bronze, Silber ging an Oliver Pap, Gold an Helga Hamp.

Mattersburger holten sich die Gesamtwertung

Der Judoklub Mattersburg hat sich in den letzten zwei Jahren zum stärksten Verein des Burgenlandes entwickelt. Insgesamt entschieden die Judokas neun Landesmeistertitel in den verschiedensten Alters- und Gewichtsklassen. Die Gesamtwertung des Turniers ging mit einem beeindruckenden Vorsprung ebenfalls an Mattersburg.

Gekämpft wurde in den Altersklassen U10 bis U16. Vom Verein kürten sich Samuel Weghofer (bis 27 Kilogramm) und Martin Meidl (bis 30 Kilogramm) in der U10 zum Meister. In der Klasse U12 setzte sich Elias Schuller in der Klasse bis 34 Kilogramm durch. Das einzige Mädchen Alicia Kainz kam ebenfalls aus Mattersburg.

Die U14 war fest in Mattersburger Hand. In allen Gewichtsklassen gab es einen Sieger aus der Bezirkshauptstadt. Andreas Puntigam (bis 46 Kilogramm), Timo Leitner (bis 50 Kilo), Tobias Leyrer (bis 55 Kilo) und Julian Riedinger (bis 66 Kilogramm) sicherten sich die Titel. In der U16 gewann Julian Prenner (bis 55 Kilo) souverän alle seine Kämpfe vorzeitig.

"Eine Erfahrung die helfen soll"

Mit Nicolai Salinacki, Moritz Pöttschacher, Romeo Auersperk, Julian Gröller und Bernd Huber erkämpften sich zudem fünf weitere Mattersburger Judokas aus den Vizelandesmeistertitel. Einzig für Andreas Koller, Jan Amring, Josef Koller und Philipp Meidl reichte es nicht für das Podest.

Zwar kämpften sie mit vollem Einsatz, doch im Judo fallen die Entscheidungen derart schnell, dass nicht immer alles ganz nach Plan funktionieren kann. Also war auch für sie das Abschneiden laut Betreuer „eine Erfahrung, die schon bald wieder helfen soll, auf das Podest zu kommen.“