Erstellt am 18. Juni 2014, 13:45

Marz hätte es gewagt. BVZ Burgenlandliga / Das Sensationsteam war diesmal der ASK Marz. Bis zuletzt lebte auch die realistische Chance auf die Regionalliga Ost.

Josef Kühbauer, Trainer des ASK Marz.  |  NOEN, zVg

Die Ausgangsposition war vor dem Schlager klar: Bleibt der ASK Marz gegen den SC Neusiedl ungeschlagen, bestand die Möglichkeit in die Regionalliga Ost aufzusteigen. Der zweite Platz hat diesmal deshalb dafür ausgereicht, weil Meister Parndorf Amateure nicht berechtigt war für den Aufstieg.

Entscheidung ließ bis zuletzt auf sich warten

Das zweitbeste Heimteam traf dabei auf die beste Auswärtsmannschaft – und: Die Entscheidung ließ bei toller Stimmung bis zur letzten Sekunde auf sich warten. Der ASK Marz zog mit der 1:2-Niederlage letztlich den Kürzeren, doch hätte die junge Kühbauer-Truppe den Schritt in die dritte Leistungsstufe Österreichs überhaupt gewagt?

Marz-Sektionsleiter Daniel Schmidl: „Wir hätten den Schritt rauf gewagt und nicht darauf verzichtet. Wenn es dann so weit gewesen wäre, hätte sich auch noch der eine oder andere Sponsor gefunden. Ich sehe das ein wenig mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Zum einen ist es für den Verein besser in der BVZ Burgenlandliga zu bleiben, da man weniger finanzielle Belastung hat, andererseits wäre für uns ein Aufstieg schon eine einzigartige Gelegenheit gewesen. Das Spiel gegen die Neusiedler nahm einen unüblichen Verlauf. Wir hatten die besseren Torchancen.“

Josef Kühbauer: „Wir haben besser gespielt“

Schmidl stellte klar: „Der Aufstieg der Neusiedler ist für mich nicht ganz verdient. Der Ausgleich in der letzten Spielminute – Ivan Buchel hatte ja eine hundertprozentige Chance – wäre verdient gewesen.“

Und Coach Josef Kühbauer ergänzt beim Saison-Resümee: „Wir haben eine tolle Saison mit einer jungen Mannschaft gespielt und niemand hat uns diese Rückrunde zugetraut. Es ist trotzdem schade, dass wir es am Ende nicht geschafft haben, weil wir besser gespielt haben als Neusiedl.“